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Antidiskriminierungsstelle: „Besonders krasser Fall von rassistischer Diskriminierung“

Ablehnung wegen „Zigeunereinschlags“ – Antiziganismus bei der WGH

HAMELN. Für eine Hamelner Sintezza, eine Angehörige der Sinti, dürfte die Kampfansage gegen Antiziganismus, die der Bundestag am Freitag beschlossen hat, wie gerufen kommen. Denn nur einen Tag zuvor war sie Opfer einer rassistischen Diskriminierung geworden. Da erfuhr sie von der Wohnungsgenossenschaft Hameln (WGH) – buchstäblich und schwarz auf weiß –, dass sie sich als Wohnungssuchende mit „Zigeunereinschlag“ im Grunde keine Hoffnung zu machen brauche, von der WGH jemals eine Wohnung angeboten zu bekommen. Nun sieht sich die WGH mit dem Vorwurf des Antiziganismus konfrontiert.

veröffentlicht am 25.03.2019 um 17:14 Uhr
aktualisiert am 25.03.2019 um 23:00 Uhr

Der in einem nach außen gedrungenen Formular der WGH vermerkte Satz „1 Pers.; leichter Zigeunereinschlag; besser nichts anbieten!“ war offensichtlich nur für die interne Kommunikation bestimmt. Foto: pk / Grafik: jöh
Philipp Killmann

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