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Erste Pfandringe installiert – um Menschen das Wühlen im Müll zu ersparen

Abfall zum Mitnehmen

Hameln. Die Limonadeflasche ist geleert, der Durst gelöscht – ab in den Müll mit dem leeren Behälter. Zwar ist heute auf den meisten Getränken Pfand, doch wer gerade unterwegs ist, dem ist es oft zu mühsam, die leere Flasche oder Dose mit nach Hause zu nehmen. Gerade in einer Touristenstadt landet viel Pfand im Abfalleimer. Um Flaschensammlern das unwürdige Greifen in den Müll zu ersparen, gibt es sogenannte Pfandringe. Ratsherr Peter Kurbjuweit (Die Linke) und Lars Reineke hatten einen beantragt, diese Ringe auch an Abfalleimern in Hameln anzubringen. Nach langem Hin und Her – diskutiert wurde vor allem über die Kostenfrage – sind nun insgesamt fünf durch Spenden finanzierte Pfandringe installiert worden.

veröffentlicht am 30.10.2015 um 15:30 Uhr
aktualisiert am 28.04.2017 um 16:16 Uhr

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Kerstin Hasewinkel

Autor

Kerstin Hasewinkel Stv. Redaktionsleiterin zur Autorenseite

Zwei Pfandringe befinden sich an der Bushaltestelle Hameln City/Pfortmühle gegenüber der Stadt-Galerie, ein weiterer wurde Ecke Erichstraße/Thiewall angebracht. Es gibt jetzt außerdem einen Pfandring auf dem Rathausplatz wenige Meter vor dem Rathaus und einer am Langer Wall (von der Pfortmühle aus Richtung Münsterbrücke). Die Standorte sind so ausgewählt worden, weil die Stadt davon ausgeht, dass dort viele Menschen vorbeikommen. Die Pfandringe sind mit Spenden finanziert worden. Nun soll beobachtet werden, wie sich die Pfandringe im Alltag bewähren.



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