weather-image
22°

Arbeiten am Hastenbecker Weg hinken dem Zeitplan hinterher / Neue Verkehrsregelung

Überraschungen verzögern den Straßenbau

Hameln (CK). Alle Welt redet in Hameln von den Bauarbeiten zur Sanierung der Fußgängerzone und die damit verbundenen Behinderungen. Alle Welt? Nein – es gibt auch noch andere Großbaustellen in der Stadt, die den Bürgern das Leben schwermachen. Und das ist neben der Dauerbaustelle Münsterbrücke in erster Linie der Hastenbecker Weg. Um die dort durch regen Verkehr entstandenen Schäden zu beseitigen, läuft bereits seit dem Frühsommer die großflächige Sanierung der Fahrbahn, die wiederum weiträumige Umleitungen erforderlich macht.

veröffentlicht am 18.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:41 Uhr

270_008_5832588_hm309_1809.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Rund 1,5 Millionen soll die Baumaßnahme kosten; der Bund bezahlt, die Stadt Hameln hat im Auftrag der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau die Bauleitung für die rund 15 Kilometer lange Strecke übernommen. Und die sollte eigentlich schon mit Schulbeginn fertig sein. „Dem Eindruck, hier würde zu wenig passieren, müssen wir aber widersprechen. Es ist klar, dass bei einer derart langen Strecke nicht an allen Stellen gleichzeitig Bauarbeiter sein können“, regagiert Thomas Wahmes auf eine „gefühlte“ Untätigkeit.

Der städtische Pressesprecher verweist darauf, dass etliche Unwägbarkeiten den ursprünglichen Zeitplan zunichte gemacht hätten. Zum einen habe die Stadt darauf verzichtet, die Tunnelstraße während der Bauarbeiten zeitweise voll zu sperren, um die Autofahrer, aber auch die Anlieger, nicht über Gebühr zu belasten. So konnte der Verkehr zwar während der gesamten Zeit wenigsten stadteinwärts ungehindert fließen, allerdings bedeutete das auch eine zeitliche Verzögerung der Gesamtmaßnahme, wie Wahmes erklärt.

Zum anderen habe es im Bereich der Tunnelstraße unerwartete Entdeckungen gegeben. „Da wurden zum Beispiel alte Steuerungsleitungen der Bahn gefunden, die da eigentlich gar nicht hingehören. Deshalb musste die Rinne per Hand geschachtet werden“, wirbt der Stadtsprecher um Verständnis. Nicht zuletzt sei ein neues Entwässerungskonzept für die Tunnelstraße entwickelt worden, was ebenfalls unvorhersehbare Zeit gekostet habe. Damit solle verhindert werden, dass – wie sonst regelmäßig bei Starkregen üblich – die Tunnelstraße allzu schnell geflutet würde. Und nicht zuletzt habe die Untertunnelung der Stadthamel Probleme bereitet. Den Bachlauf hatten die Arbeiter bereits Anfang August schon einmal trockengelegt, was damals den Fachbereich Umwelt und Technische Dienste auf den Plan gerufen hatte.

„Jetzt geht es aber mit Riesenschritten voran“, versichert Wahmes, der auf ein Ende der gesamten Baumaßnahmen Ende September, spätestens Anfang Oktober hofft. Das längste Stück der zu sanierenden Strecke sei bereits fertig, Arbeitsschwerpunkte liegen nach seinen Worten jetzt bei der Stadthamel, wo diese Woche die Verrohrung vorgenommen und nächste Woche die Deckschicht aufgebracht werden.

Größter Brocken: Die Verkehrsführung am Knotenpunkt Tunnelstraße/Stüvestraße/Hastenbecker Weg wird neu geordnet. Hier müssen – und zwar ebenfalls während des fließenden Verkehrs – Inseln demontiert und Deckschichten und Markierungen neu aufgebracht werden, alles vermutlich noch in dieser Woche. Wenn auch der Rest fertig ist, wird den Autofahrern aus Richtung Tunnelstraße in Richtung Hildesheim übrigens Vorrang in Form einer abknickenden Vorfahrt gewährt.

Noch wird am Hastenbecker Weg gebaut, doch der Endspurt naht: In gut zwei Wochen soll hier alles fertig sein.

Foto: Wal



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?