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Mobile Kita am Aubuschweg soll mindestens 15 Jahre stehen

Übergangslösung mit langer Haltbarkeit

HAMELN. Was ursprünglich als Übergangslösung diskutiert wurde, entwickelt sich offenbar zu einer dauerhaften Angelegenheit: Die „mobile Lösung“ für die neue Kindertagesstätte am Aubuschweg in der Nordstadt könnte 15 bis 25 Jahre bestehen bleiben. Üblich sind drei bis fünf Jahre.

veröffentlicht am 10.10.2018 um 15:09 Uhr
aktualisiert am 10.10.2018 um 21:50 Uhr

Foto: pixabay
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Eine voraussichtliche Standzeit war im Rat zwar nicht festgelegt worden. Im Allgemeinen wird bei „mobilen“ Lösungen jedoch von etwa drei bis fünf Jahren ausgegangen. Jetzt würde nach „ersten internen Projektgesprächen“ innerhalb der Verwaltung eine Standzeit „von länger als 15 Jahren, wenn nicht sogar eine Mindeststandzeit von 25 Jahren angestrebt“, erklärt die Pressesprecherin der Stadt Hameln auf Anfrage der Dewezet. In Frage kommen dafür laut Stadtverwaltung Lösungen in „Modul- beziehungsweise Holzrahmenbauweise“.

Als Grund für die langfristige Perspektive wird angegeben, dass ab einer 25-jährigen Standzeit „dann auch für den U3-Bereich Förderungen in Anspruch genommen werden könnten“. In der neuen Kita sollen sowohl Kinder über drei Jahre als auch die jüngeren betreut werden.

Im April hatte der Rat der mobilen Bauweise zugestimmt, um vergleichsweise zügig weitere Kita-Plätze anbieten zu können. Laut Verwaltung könnte die „Einrichtung theoretisch im Dezember 2019 erfolgen“, als sinnvoller wird die Eröffnung ab 1. Januar 2020 erachtet. Mitte November soll die funktionale Ausschreibung für die schlüsselfertige Herstellung starten. Mit der Umsetzung des Projekts wurde das Büro Schäfer-Krause-Schulz aus Hannover beauftragt. Der Eröffnungstermin hängt laut Verwaltung auch davon ab, ob „weitere Schadstoffbelastungen des Bodens“ festgestellt werden.

Bei ersten Untersuchungen seien auf dem Gelände des Baileypark im Bereich der künftigen Kita „in den ersten 20 Zentimetern des Bodens Schwermetalle nachgewiesen“ worden. Jetzt würden weitere, tieferliegende Bodenschichten untersucht, „um eine einwandfreie Eignung als Kinderspielfläche nachzuweisen“, erklärt Hermann. Die Bodensanierung sei bereits in Planung und im Haushalt der Stadt veranschlagt.

Bislang gehen Verwaltung und Politik von Kosten in Höhe von knapp zwei Millionen bis etwa 2,2 Millionen Euro aus. Als Budget sind knapp 2,1 Millionen Euro eingeplant. Ob es dabei bleibt, ob es günstiger oder teurer wird, könne erst nach Ende der Ausschreibung gesagt werden, wenn die Kalkulationen der Bewerber vorliegen. Das soll voraussichtlich im Februar 2019 der Fall sein.

Die Notwendigkeit, eine weitere Kita zu errichten, hatte sich auf Basis der Bedarfsplanung des zuständigen Landkreises Hameln-Pyrmont ergeben. Dort war ein ungedeckter Bedarf von 112 Kitaplätzen im Ü3-Bereich für das laufende Kindergartenjahr 2018/19 errechnet worden. Bis zu vier Gruppen sollen künftig in der Kita Aubuschweg betreut werden können. Mit einem Interessensbekundungsverfahren soll der Träger dieser Einrichtung ermittelt werden – das könnte am Ende die Stadt Hameln selbst sein, oder ein anderer.



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