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„Erste Frühlingsboten“: Zahl der Arbeitslosen im Weserbergland ist gesunken

Über 1000 neue Jobs gemeldet

HAMELN/NÜRNBERG. Zwar wächst die deutsche Wirtschaft schwächer als gedacht, doch das wirkt sich auf die Arbeitslosigkeit nicht aus. Im Gegenteil: Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im Februar besser entwickelt als für die Jahreszeit üblich. Im Vergleich zum Januar ging die Zahl der Jobsuchenden bundesweit um 33 000 auf 2,373 Millionen zurück. Die Arbeitslosenquote blieb im Vergleich zum Januar stabil bei 5,3 Prozent.

veröffentlicht am 02.03.2019 um 09:00 Uhr

Auch in der Arbeitsagentur Hameln – die die Bereiche Hameln, Bad Pyrmont, Holzminden, Rinteln und Stadthagen vereint – spiegelt sich der Bundestrend wider. Die Zahl der Arbeitslosen im Weserbergland sank im vergangenen Monat um 348 auf 11 863 (minus 2,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein deutliches Minus von 1199 arbeitslos gemeldeten Personen (minus 9,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag bei 6,1 Prozent. Das sind 0,7 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr.

„Die Belebung auf dem Arbeitsmarkt im Weserbergland und die ersten Frühlingsboten sind schon jetzt erkennbar“, urteilt Gerhard Durchstecher, Chef der Arbeitsagentur Hameln. Die positive Entwicklung sei ungebrochen. „Mit 871 Arbeitsaufnahmen liegen wir im Februar auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr.“ Lediglich bei den jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit leicht an. „Dies ist aber kein Grund zur Besorgnis.

Hierbei handelt es sich um die jungen Menschen, die ihre dreieinhalbjährige Ausbildung abgeschlossen haben. Es wird nicht jeder direkt vom Betrieb übernommen oder die Person strebt beispielsweise einen weiteren Schulbesuch oder das Studium an. Für die meisten ist es daher nur eine kurze Übergangsarbeitslosigkeit bis zum nächsten beruflichen Schritt“, sagt Durchstecher.

Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Angaben zur Unterbeschäftigung. Hier werden neben den Arbeitslosen auch Personen dargestellt, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie an Maßnahmen teilnehmen wie zum Beispiel „Aktivierung und berufliche Eingliederung“, „Berufliche Weiterbildung“, „Arbeitsgelegenheiten“, „Fremdförderung“, „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ teilnehmen oder erkrankt sind.

Die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) betrug nach vorläufigen Angaben im Februar 16 611 Personen, das waren 73 mehr als im Vormonat, jedoch 745 weniger als im vergangenen Jahr (minus 4,3 Prozent). Der leichte Anstieg zum Vormonat ist mit einer steigenden Zahl an Weiterbildungsteilnehmern zu begründen. Die Unterbeschäftigungsquote betrug 8,4 Prozent; im Februar des vergangenen Jahres hatte sie bei 8,9 Prozent gelegen.

Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften hat im Februar deutlich zugenommen: 1006 neue Arbeitsstellen wurden gemeldet, 335 mehr als im Vormonat und 33 weniger als im Vorjahr. Auch der Bestand an offenen Stellen stieg hierdurch zum Vormonat um 134 auf 3122 Stellen an. Vor einem Jahr lag der Bestand auf ähnlich hohem Niveau (minus 2,3 Prozent).geö



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