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Saisonstart am Sonntag / Trotz Minus-Jahr: Preise stabil

Öffnen je nach Wetter – wie flexibel sind die Bäder?

Hameln (fh). Was für eine Gemeinheit: Hameln sonnt sich in dieser Woche an manchen Tagen schon im schönsten Frühlingswetter – und das Freibad ist geschlossen. Am Sonntag dann, wenn das Südbad endlich in die Saison startet, dürfte sich das Wetter – prophezeien derzeit die Meteorologen – schon wieder anfühlen wie Frühherbst: Frische 10 Grad werden vorausgesagt. Am Wetter lässt sich nun wenig ändern, aber könnte nicht die Stadt mit den Öffnungszeiten ihrer zwei Freibäder – dem Südbad und dem Waldbad in Unsen – flexibler darauf reagieren?

veröffentlicht am 04.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 11:41 Uhr

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Sie könnte zum Teil, will aber nicht wirklich. „Eine Verschiebung nach hinten geht immer“, heißt es aus dem Rathaus. Angesichts des imposanten Kostenfaktors Bäder wäre das aus finanzieller Sicht für die Stadt wohl eigentlich auch keine unattraktive Option. Mit 1,4 Millionen Euro wird der Betrieb der drei Hamelner Bäder jährlich subventioniert. Warum also nicht bei nasskalter Witterung einfach noch ein, zwei Wochen warten, bis endlich der Sommer kommt? Es gebe hartgesottene Schwimmer, die sich bei jedem Wetter in die Fluten stürzen, entgegnet Stadt-Pressesprecher Thomas Wahmes. „Die fiebern dem Start entgegen“, sie sollen nun nicht enttäuscht werden.

Umgekehrt, also eine Öffnung vor dem geplanten Termin, gestaltet sich offenbar schwieriger: Restarbeiten müssten abgeschlossen, beispielsweise abgeplatzte Fliesen ausgetauscht und die Grünanlagen in Schuss gebracht werden. Am Ende muss dann auch noch das Gesundheitsamt sein O. K. zur Wasserqualität geben. Ein spontaner Frühstart in die Saison sei so nicht machbar, argumentiert die Stadt.

Im letzten Jahr machte der kühle Sommer den Bädern einen dicken Strich durchs Kalkül: Schietwetter hatte Deutschland im Griff. In Hameln stand am Ende der Freibadsaison 2011 ein dickes Minus: Nur 40 875 Besucher kamen ins Südbad, 15 297 weniger als im Vorjahr. In Unsen verzeichnete man mit 11 665 Badegästen sogar ein Rekordminus. In der Stadtkasse bedeutete das: knapp 29 000 Euro weniger Einnahmen als noch 2010.

Konsequenzen für diese Saison zieht die Stadt jedoch nicht: Preise und Öffnungszeiten bleiben wie gehabt. Auch dass in diesem Jahr beide städtischen Freibäder fast eine Woche später als im Vorjahr öffnen, ist keine städtische Sparmaßnahme: Starttermin ist traditionell der erste Sonntag im Mai für das Südbad, der zweite für das Waldbad – und in diesem Jahr begann der Mai nun mal mit einem Dienstag.

An diesem Sonntag, 6. Mai, startet das Südbad um 10 Uhr in die Saison. Das Bad ist dann montags bis freitags von 10 bis 20, am Wochenende und feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Das Waldbad Sünteltal in Unsen zieht am Sonntag, 12. Mai, um 11 Uhr nach. Hier darf montags, dienstags und donnerstags von 14.30 bis 20 Uhr, am Mittwoch und Freitag von 14.30 bis 19 Uhr und am Wochenende von 11 bis 19 Uhr geplanscht und geschwommen werden.

Und für alle Frühaufsteher, die dem Wetter nicht trauen: Das Hallenbad Einsiedlerbach ist montags bis freitags 6.30 bis 8 Uhr und von 9 bis 10 Uhr geöffnet. Am Wochenende führt dann für echte Wasserratten kein Weg am Freibad vorbei – auch bei 10 Grad.

Inka Dörriesfeld bei letzten Vorbereitungen im Südbad. Am Sonntag beginnt hier die Badesaison. Das Waldbad in Unsen folgt eine Woche später. Foto: Wal



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