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Bereitschaftsdienst ist ab 1. Juli in den Räumlichkeiten der Notfallambulanz des Sana Klinikums zu finden

Ärztliche Notdienstpraxis zieht um

veröffentlicht am 21.06.2016 um 14:35 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:29 Uhr

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Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat dies mit Unterstützung der Ärzteschaft organisiert und kommt damit den neuen gesetzlichen Anforderungen nach. Die Leitstellenfunktion wird wie bisher vom CKT durchgeführt. Auch der zusätzliche Fahrdienst startet weiterhin vom Hastenbecker Weg und versorgt die Patienten, die nicht in die Notaufnahme kommen können.

„Durch die Kooperation mit dem Sana Klinikum wird eine zentrale Anlaufstelle für die Notfallpatienten aus Hameln und Umgebung geschaffen, welche die Versorgung optimiert und beschleunigt“, so Dr. Jens Mosel, KV-Kreisstellenvorsitzender. Auch die Vertreter des Sana Klinikums, mit Dr. Wolfgang Müller, Leiter der Notaufnahme und Marco Kempka, Geschäftsführung, freuen sich auf die gemeinsame Notfallversorgung: „Die Angliederung der Notdienstpraxis an das Krankenhaus und die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassen Ärzten ist ein weiterer Schritt in Richtung bessere Verzahnung der ambulanten und stationären Versorgung“.

Um anfängliche Startschwierigkeiten so gering wie möglich zu halten, wurden gemeinsame Vorbereitungen beider Partner getroffen. „Wir haben uns für den Start im Juli gut vorbereitet, um dem neuen Patientenaufkommen gerecht zu werden. Hierfür wurden räumliche Umstrukturierungen vorgenommen sowie die erforderlichen technischen und materiellen Voraussetzungen geschaffen“, so Markus Dahlke, kaufmännischer Direktor, der das Projekt eng begleitet hat.

Den Dienst in der Ambulanz teilen sich etwa 120 niedergelassene Ärzte. Kernstück des Bereitschaftsdienstmodells sind die festen Anlaufzeiten, zu denen sich Patienten außerhalb der regulären Sprechzeiten „ihres“ Arztes behandeln lassen können. Ein Hausbesuchsdienst wird ebenfalls angeboten. Diesen können Patienten in Anspruch nehmen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, die Sprechstunde aufzusuchen.

In den Räumlichkeiten des Klinikums ist die KV-Sprechstunde zu folgenden Zeiten vertreten: Jeden Sonnabend, Sonntag und Feiertag von 10 bis 14 Uhr und von 17 bis 20 Uhr sowie jeden Mittwoch und Freitag von 18 bis 20 Uhr.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 kostenfrei und ohne Vorwahl erreichbar. Die Hamelner Notrufnummer 222 22 bleibt zunächst ebenfalls weiter erhalten. red



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