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… und wegen der guten Nachfrage eine vierte Praxisetage / Projekt an der Deisterallee nimmt Formen an

Ärztehaus erhält „Sky Bar“

Hameln. Begeisterung blitzt aus den Augen von Kaufmann Fabian Simon, wenn er von dem großen Projekt spricht, das er zusammen mit Immobilien- und Versicherungsmakler Thomas Hapke verwirklicht. Das alte „Hotel Monopol“ und spätere „City-Kinocenter“ wird zum „Ärztezentrum Monopol“ – das Interesse von heimischen Medizinern, ihre Praxis in die historischen oder neuen Räume an die Deisterallee zu verlagern ist sogar noch größer als von den Investoren erwartet. „Der Neubau erhält nun vier statt drei Vollgeschosse“, sagt Simon. Und er kündigt ein wahres Highlight an: „Obendrauf setzen wir eine Sky-Bar.“ Der Glasbau mit 400 Quadratmetern Fläche und einer bewirtschafteten Dachterrasse von 100 Quadratmetern werde „einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den Sonnenuntergang hinter dem Klüt bieten“, schwärmt der Bauherr.

veröffentlicht am 12.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:41 Uhr

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Marc Fisser

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Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Die seit dem Frühjahr laufende Herrichtung des denkmalgeschützten Traktes an der Deisterallee gegenüber der Tankstelle soll in wenigen Monaten vollendet sein. Für den neuen Anbau an der Lohstraße hingegen hat Architekt Andreas von Schilgen, der sein Büro ganz in der Nähe der Baustelle hat, soeben erst den Bauantrag gestellt. In Kürze sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden. „Fertigstellung ist am 1. Januar 2015“, zeigt sich Simon überzeugt. Er kündigt den Hamelnern bereits eine eindrucksvolle Einweihungsparty an.

Das „Monopol“ mit Restauration, großem Saal und Theaterbühne war vor einem Jahrhundert das gesellschaftlich-kulturelle Zentrum der Stadt. Auch später als City-Kinocenter zog das Haus viele Menschen an. In seinem „dritten Leben“ werden nach Schätzung der neuen Eigentümer täglich 2000 Menschen dort ein und aus gehen. Von den elf geplanten Praxen sind vier noch nicht vergeben. Aber 3700 der 4200 Quadratmeter sind vermietet, sodass Simon und Hapke keinerlei Anlass zur Sorge sehen. Sie achten darauf, bei den medizinischen Fachgebieten im Hause Doppelungen zu vermeiden. Eine Liste der Mieter soll im Frühjahr veröffentlicht werden. Simon verrät bislang nur so viel: „Alle Ärzte kommen aus unserer Region.“

Der Hauptzugang in das Ärztezentrum erfolgt von der Deisterallee, außerdem wird es Eingänge vom Parkplatz im Hof sowie von der Lohstraße geben, wo Simon und Hapke weitere Parkflächen erworben haben. Um eine Durchfahrt zu dem Areal hinter der gegenüberliegenden Gebäudereihe zu schaffen, wird demnächst ein kleiner Altbau abgerissen. Den Patienten des „Monopol“ und des Arzthauses Lohstraße 4 wird preisgünstiges Parken versprochen. Für das weitere dort vorgesehene Ärztehaus – von dem Diabetologen Dr. Andreas Lueg und seiner Frau Edda in der Lohstraße 1-2 geplant – dürfte es damit parkplatztechnisch eng werden. Doch die Luegs grämt das nicht: „Wir wollen keine Drive-in-Praxis.“ Für Zuckerkranke sei ja jeder Weg zu Fuß Teil der Therapie. Die Bauarbeiten für das vor einem Jahr angekündigte Projekt „L1“ sollen ebenfalls im Frühjahr starten; die Hälfte der 1350 Quadratmeter sei vergeben.

Wenn es beim Arzt einmal länger dauern sollte, können sich die Besucher des „Monopol“ statt ins Wartezimmer auch ins Bistro setzen, das sich im Erdgeschoss befindet. Ein mitgegebener „Pieper“ signalisiert, sobald es Zeit ist, den Kaffee auszutrinken und in die Praxis zu kommen. Über dem Bistro liegt der 130 Quadratmeter große historische stuckverzierte Saal mit Küchenzeile und eigener Toilettenanlage. Er kann für vielerlei Zwecke von jedermann gemietet werden. Simon geht davon aus, dass dort Patientenseminare und Mitarbeiterbesprechungen, aber auch Betriebs- und Familienfeiern stattfinden werden. Die Bewirtschaftung liege in Händen des Sky-Bar-Betreibers. Für die Beschäftigten im Hause ist noch ein Bonbon vorgesehen: Für sie wird die Dachterrasse auf einer Garage so hergerichtet, dass sie dort bei schönem Wetter eine angenehme Pause oberhalb der Hamel verleben können.



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