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Park-Chaos und Ungeziefer: Was die Leser bewegt

Ärger vor der Haustür

Hameln. Über die Arbeiten am Münsterkirchhof scheiden sich die Geister. Die einen bedauern den Verlust des mittelalterlichen Flairs, andere, wie Hans Bredemeyer, finden gut, was Ralf Wilde, Oberbürgermeisterkandidat und Leiter des Fachbereichs Umwelt und technische Dienste, in die Wege leitete. „Ich bin froh, dass er das angepackt hat, aber jetzt muss ich fragen, ob er auf halber Strecke den Mut verloren hat“, sagt der Anwohner. Parkbuchten und Schilder fehlten noch immer, „die Leute parken, wie sie wollen, es ist ein mittleres Chaos am Münsterkirchhof“. Ab Montag würden laut Stadtsprecher Thomas Wahmes die Parkbuchten gepflastert.

veröffentlicht am 30.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:21 Uhr

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Autor:

von JUlia Rau
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Wolfgang Lücke rügt CDU und Europa-Union. Ihre Informationsstände in der Stadt „haben die auf die Blindenleitlinie gestellt“, so der Hamelner. Seine blinde Frau sei über den im Aufbau befindlichen Stand gestolpert. Walter Klemme von der CDU widerspricht: „Der Stand war nicht auf der Leitlinie. Beim Aufbau will ich das nicht ausschließen und wir werden demnächst besser darauf achten, aber der Stand an sich war fast zwei Meter davon entfernt.“ Um Garagen im Dunkeln geht es Irmtraut Scharringhausen. Sie hat bemerkt, dass nach einer Kontrolle der Straßenlampen eine neben der alten Gärtnerei Demmel gar nicht mehr angestellt wurde. An den Garagen nebenan wäre es allerdings damit auch „stockfinster“. Aus dem Rathaus erfolgt das Versprechen: Mitarbeiter wollen sich darum kümmern.

Lieber aus als an sähe Leserin Gabriele Meyer die Lichter am Albert-Einstein-Gymnasium. „In den Ferien und am Wochenende brennt immer Licht“, sagt sie. Vor allem auf dem Parkplatz sei das unnötig. „Das ist öffentlicher Raum. Auf dem muss die Stadt für eine angemessene Beleuchtung sorgen, sonst könnten die Leute dort stolpern“, so Schulleiter Wolfgang Weber. Die andere Beleuchtung könne die Notbeleuchtung sein oder für Kollegen, die durchaus auch in den Ferien und am Wochenende in der Schule sind. Hannelore Beyer findet es nicht gut, dass im Parkhaus am Bahnhof kein Fahrstuhl ist. Wenn man ganz oben parke, könne man dann mit dem Rollator nur schwer wieder nach unten laufen, so die 82-Jährige.

Über eine Dreckecke ärgert sich Günther Flamme. An der Waterloostraße türmen sich Müllberge. Der Anwohner befürchtet Ungezieferbefall und fragt, warum die Stadt nicht einschreitet. „Der Platz ist komplett auf privatem Grund“, sagt Thomas Wahmes dazu. „Die Stadt hätte gar nicht das Recht, dort einzuschreiten“, so Wahmes weiter. Man würde nun versuchen, mit dem Eigentümer zu reden.

Neben dem Gehweg an der Waterloostraße häuft sich Müll.pr



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