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Leserin moniert Pflastererhöhung in der Bäckerstraße / Auch überfüllte Mülleimer sorgen für Unmut

Ärger über Stolperfallen in der Fußgängerzone

Hameln (jbr). Die 83-jährige Barbara Schinke aus Hameln findet es schade, dass es heutzutage nur noch vereinzelt Sitzgelegenheiten in Geschäften gibt – früher sei das anders gewesen. „Ich bin zwar noch gut zu Fuß, aber manchmal brauche ich eine kurze Pause“, sagt sie. Wie sie in zahlreichen Gesprächen erfahren habe, teile sie diese Meinung mit vielen anderen älteren Menschen in der Rattenfängerstadt.

veröffentlicht am 19.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 23:41 Uhr

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Vroni Meyer-Burgdorff aus Tündern hingegen ruft zum Protest auf. Sie findet es unmöglich, dass die Stromanbieter die Preise im neuen Jahr um 15 Prozent erhöhen. Das will sich die Tünderanerin nicht gefallen lassen und versucht nun, eine Protestaktion auf die Beine zu stellen. „Wir müssen uns gemeinsam wehren“, ist sie überzeugt.

Die Aerzenerin Helga Schiffmann will nicht protestieren, sondern ärgert sich über die Mobilitätszentrale Weserbergland. Als Anfang Dezember ein Güterzug kurz vor der Einfahrt in den Hannoveraner Hauptbahnhof entgleiste, kam es zu zahlreichen Behinderungen im Regional- und Fernverkehr. Deswegen habe sie bei der Bahn angerufen, um zu erfragen, ob und, wenn ja, welche S-Bahnen von Hameln in die Landeshauptstadt fahren. „Damit haben wir nichts zu tun“, war die Antwort am anderen Ende der Telefonleitung, berichtet Schiffmann. „Was ist denn das für eine Mobilitätszentrale – das müssen die doch wissen“, empört sich die Aerzenerin.

Über den Tannenschmuck auf Pferdemarkt und Rathausplatz ärgert sich indessen Irene Haywald aus Hameln. „Die längsgestreiften Lichterketten an den Bäumen sind unmöglich“, empört sie sich. „Lichternetze, wie viele andere Städte sie benutzen, sind doch viel schöner“, findet sie. Außerdem sei die Pflastererhöhung in der Bäckerstraße zwischen Nordsee und Ann Christin eine Stolperfalle. „Gerade in der Dämmerung ist die Stelle sehr schlecht zu erkennen“, sagt sie. Sie selbst und auch eine Freundin von ihr seien dort bereits gestürzt.

Die Salzhemmendorferin Cornelia Golembek hingegen ärgert sich immer, wenn sie über den Ith Richtung Hameln fährt. „Die Strecke zwischen Lauenstein und Harderode wird von den Lkws, die aus dem Steinbruch kommen, derart verschmutzt, dass man jedes Mal, wenn man dort langgefahren ist, sein Auto waschen kann.“ Die Bauern, so Golembek weiter, müssten schließlich auch ihren Dreck wegmachen, warum nicht auch die Lkw-Fahrer?

Helmut Rhode aus Aerzen wundert sich darüber, dass das Straßenverkehrsamt ein Gesundheitszeugnis, das von einem Arzt der Bundeswehr ausgestellt ist, neuerdings nicht mehr anerkennt. Er wollte seinen Führerschein der Klasse 2 verlängern, um bei der Freiwilligen Feuerwehr weiterhin die großen Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen fahren zu dürfen. Doch das Amt verweigerte die Verlängerung. Er müsse jetzt eine Bescheinigung von einem Haus- oder Amtsarzt vorlegen, hieß es. „Solche Atteste bezahlt aber die Krankenkasse nicht“, sagt Rhode.

Über volle Mülleimer beschwert sich die Hamelnerin Gerda Dirumdam. „Der Weihnachtsmarkt ist wunderschön trotzdem muss ich etwas Unschönes bemängeln. Warum kann die Stadt an den Adventswochenenden nicht dafür sorgen, dass die Eimer einmal mehr geleert werden?“, fragt sie. Am vergangenen Samstag seien die in der gesamten Fußgängerzone bereits um 17 Uhr übergequollen.



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