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Ärger über Scherben auf Radwegen

veröffentlicht am 24.04.2009 um 13:03 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (wul). Fahrradtour durch Hameln – pfffft. Im schlechtesten Fall führt die nämlich durch Reifenplatten bringende Scherben, über die sich nicht allein der Hamelner Thomas Wolke (48) ärgert. Ohsener Straße, Kreuzstraße, Kuhlmannstraße – überall liegen Scherben auf Rad- und Fußwegen rum. „Und das schon seit längerem“, so Wolke. Wer zahlt denn eigentlich, wenn da was passiert, fragt er sich.

 

 Hamelns Stadtsprecher Thomas Wahmes greift für die Antwort zum Gesetz: „Grundlage ist das Bürgerliche Gesetzbuch, Paragraf 823.“ Der Verursacher der Scherben ist danach zum Schadenersatz verpflichtet, wenn er vorsätzlich oder fahrlässig das Eigentum eines anderen verletzt hat – den zu finden, dürfte schwierig sein. Dann komme noch derjenige in Frage, der hätte reinigen müssen:  Anlieger des Straßenabschnitts oder die Stadt. Ob fahrlässig oder vorsätzlich "nicht gefegt" wurde, ist ebenfalls zu klären. Es müsste im Schadensfall nachgewiesen werden, dass zum entsprechenden Zeitpunkt eine Reinigung hätte erfolgen müssen oder nicht. Sprich: ob die Scherben gerade erst entstanden sind oder schon länger liegen. Bisher seien der Stadt aber noch keine Schadensfälle aufgrund von Scherben gemeldet worden. Wer sich allerdings, wie Thomas Wolke, immer wieder über Scherben stolpert und sich darüber ärgert, kann sich bei der Stadtverwaltung im Bürgeramt melden. Tel: 05151/2 02-11 00



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