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Der heiße Draht in die Redaktion / Telefon stand nicht still

Ärger über Lkw und Ideen für einen besseren Winterdienst

Hameln (hen). Das Lesertelefon stand gestern nicht still: Zig Anrufer haben ihre Anregungen für die Zeitung abgegeben, uns Themen genannt, die sie von der Redaktion gerne aufgenommen wüssten oder einfach ihrem Ärger Luft gemacht. Hier eine Auswahl:

veröffentlicht am 18.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 07:41 Uhr

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So ist der Hamelner Siegmund Besecke sauer darüber, dass zwar immer wieder über den Schwerlastverkehr an der Basbergstraße geklagt wird, aber bislang nichts dagegen unternommen wurde. Hintergrund ist, dass die Lkw, um Maut zu sparen, die Autobahn verlassen und auf ihrem Weg nach Bad Eilsen eben auch über die Basbergstraße und den Reimerdeskamp fahren – zum Ärger der Anwohner. „Einige verlassen hier fluchtartig die Gegend“, sagt Besecke: „Es hat bereits Vorschläge wie die Einrichtung einer Tempo-30-Zone gegeben.“

Eine Idee, wie einfach der Winterdienst geregelt werden könnte, hat Albrecht Krause: „Die zahlreichen Bauunternehmen, die in den Wintermonaten ohnehin nicht so viel zu tun haben, könnten ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellen“, sagt der Hamelner. Da müssten nur Schilder angebaut werden und fertig ist das Räumfahrzeug – praktiziert worden sei das tatsächlich bereits in Clausthal-Zellerfeld. „Im Harz hat man darauf irgendwann verzichtet, weil die Schneemassen zu viel wurden.“ Hier sei das aber kein Problem. Die heutigen Bauunternehmen arbeiteten in erheblichem Umfang mit Krediten. Das bedeute, dass auch für die in den Wintermonaten nicht genutzten Lkw Zinskosten anfallen, denen keine Einnahmen gegenüberstehen würden. „Würde man den Fahrerlohn und die Dieselkosten mitübernehmen, so käme man zu konkurrenzlosen Schneeräumkosten“, rechnet unser Leser vor. Ernst-Herbert Bolz beklagt, dass auf den Behindertenparkplätzen in der Stadtgalerie auch Mutter-und-Kind-Parken zugelassen wird. Sehr häufig würde der Salzhemmendorfer im ECE-Parkhaus keinen Platz mehr finden. Hinzu komme, dass auch andernorts häufig nicht berechtigte Personen die Behindertenparkplätze blockieren würden – oft mit abgelaufenen Ausweisen.

Heinz Lübcke aus Flegesssen beklagt, dass zu viele englische Wörter in der Zeitung gebraucht würden, und Hildegard Kramer aus Klein Berkel vermisst ein Inhaltsverzeichnis auf der Dewezet-Titelseite.

Dass es in Hameln keine „grüne Welle“ gibt, regt Dietmar Usadel aus Bannensiek „seit Jahren“ auf: „Woanders geht das doch auch. Das wäre auch ökologisch sinnvoll.“ Ingrid Maulhardt fragt sich, ob Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann wohl mit dem Geld für die Fußgängerzone auskommt und wünscht sich zugleich, dass der Fußgängertunnel „Grüner Reiter“ generalüberholt wird.

Hans Friedrich Krüger beklagt den Dreck in Hameln: „Am Langen Wall liegt noch das Laub vom Herbst.“ Eine Serie über die Hamelner Persönlichkeiten, die sich hinter vielen Straßenschildern verbergen, regt Albert Hobbiesiefken, der heute in Fischbeck wohnt, aber langjähriger Hamelner war, an. Und Jutta Baum, die im Miegelweg wohnt, wünscht sich, dass „die Antifa endlich Ruhe gibt“ bezüglich des Straßennamens: „Ich wohne seit 1964 hier.“

Am kommenden Dienstag ist der heiße Draht in die Redaktion wieder freigeschaltet.

Lkw, die über die Basbergstraße donnern, ärgern die Anwohner.

Foto: Dana



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