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Was Leser kritisieren, was sie irritiert und was sie sich wünschen

Ärger über Baustellen-Chaos und vergammelnde Blumen

Hameln (kar). Das Thema Verkehr wird zum Dauerbrenner in Hameln: „Geht es noch schlimmer?“, beklagt Waltraud Schulz das Baustellen-Chaos und fragt: „Wie lange müssen wir noch auf die Südumgehung warten?“ Seit der Verkehr durch die Arbeiten am Hastenbecker Weg weitgehend über Guter Ort, Kuhlmannstraße und Fluthamelstraße rollt, kommt es dort zu Engpässen, hat Jürgen Kurlbaum festgestellt. Die vorübergehend gelb blinkende Ampel sei inzwischen wieder verschwunden: „Aber warum lässt man dort keine Ampel stehen, um den Durchfluss zu regeln?“

veröffentlicht am 01.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 20:41 Uhr

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Städtische Ordnungshüter, die Knöllchen verteilen, sind Sabine Berg ein Dorn im Auge. Nicht etwa, weil sie Falschparker zur Raison rufen, sondern weil sie dabei auch selbst gegen Verkehrsregeln verstoßen, „wenn sie nämlich im Halteverbot parken, um andere aufzuschreiben“, hat die Hamelnerin beobachtet und fragt: „Gibt es da nicht so etwas wie eine Vorbildfunktion?“

Annelie Mannak wundert sich, dass die Blumenkästen mit den roten Geranien, die anfangs die Hochzeitshaus-Terrasse bei den Freilichtspielen säumten, weggeräumt wurden und jetzt im Lütjen Markt vor sich hingammeln: „Hätte man die nicht woanders hinpflanzen können – zum Beispiel in den Bürgergarten oder in die verwahrlosten Rabatten auf dem Rathausplatz?“ In Hamelns „grüner Lunge“ erfreut sich Gerhard Backert wie andere Fans dieser Denksportart am Schachspiel. Allerdings seien einige Schachfelder inzwischen so verschlissen, dass es dringend nötig wäre, diese auszutauschen, wünscht er sich: „Auch eine professionelle Schachfeldumrandung mit Buchstaben wäre schön.“ Und alle, die ihr eigenes Schachspiel von daheim mitbringen und gegenwärtig auf der Schachkiste aufbauen, würden sich über einen Tisch freuen, an dem gespielt werden kann. „Der könnte zum Beispiel aus Stein sein“, schlägt Backert vor.

Kurt Kallabis hat die Geschichte des kleinen Jungen und seiner Retterin in Osterwald tief berührt. Da auch im Süntel einst Kohleabbau betrieben wurde und es dort „mitten im Wald oberhalb von Unsen Schachtabdeckungen gibt“, sorgt er sich um die Sicherheit im Süntel: „Immerhin führt dort der Europa-Wanderweg entlang“, gibt er zu bedenken.

Andrew Ridgeway macht sich Gedanken um die Riesensolar-Anlage in Fischbeck: „Dort sind mindestens 24 Video-Kameras zur Überwachung installiert, die zur Bundesstraße ausgerichtet sind“, meint er und fragt: „Darf man von einem Privatgelände aus Videoaufnahmen von einer Bundesstraße machen?“ Und wofür brauche man überhaupt so viele Kameras? Die Briten hätten an der Linsingen-Kaserne höchstens die Hälfte installiert.

Claude Sikora findet, dass Kunst und Kultur in Hameln zu wenig gefördert werde. Gleichzeitig gebe es einen hohen Geschäftsleerstand. „Könnte man solche Läden nicht für Shop-Hopping nutzen, wie es in vielen Großstädten üblich ist“, regt sie an. Dann würden Kunsthandwerker oder Designer dort die leeren Läden für ein paar Monate mit Leben füllen.

Und Hans Wiechmann will wissen, warum das Mitführen von Hunden in der Stadt-Galerie erlaubt ist: „Das ist unhygienisch, weil dort auch gegessen wird.“



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