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Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren

90 Fragen auf dem Weg zum Bundessieg

Hameln (gro). Yassin Alaya machte das Rennen: Der Karlsruher ist Sieger des Bundesfinales von „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“, veranstaltet von den Wirtschaftsjunioren. Er, der zweitplatzierte Jan Pyschik aus Remscheid, der drittplatzierte Christoph Treml aus Deggendorf und 39 weitere Schüler hatten sich zum Finale in Hameln qualifiziert – 39 835 Teilnehmer aus 550 Schulen in der ganzen Bundesrepublik hatten am Wettbewerb teilgenommen. Ins Finale schaffte es auch Nicole Bitterling aus der 9. Klasse der Hauptschule in Bad Pyrmont. 90 Fragen mussten die Finalisten während ihrer „Klausur“ beantworten. Gefragt war wirtschaftliches, politisches und allgemeines Wissen – und auch Lokales aus dem Weserbergland.

veröffentlicht am 05.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 21:41 Uhr

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„Insgesamt war der Fragenkatalog kein Pappenstiel“, gab der Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Hameln, Stefan Schlichte, bei der Siegerehrung zu: „Aber wer aufmerksam bei der Stadtführung oder den Betriebsbesichtigungen zugehört hat, konnte auch die lokalen Fragen locker beantworten.“ Die Schüler würden den richtigen Weg in die Zukunft gehen, und: „Ihr könnt wirklich stolz auf eure Leistungen sein.“ Hinzu komme, dass die Urkunde, die sie für die Teilnahme an diesen Wettbewerb bekommen würden „ein mittlerweile gern gesehener Bestandteil“ einer Bewerbungsmappe sei. Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann lobte das Engagement der Wirtschaftsjunioren für die Jugend. „Damit ist mir um unseren Nachwuchs nicht bange.“ Lob kam auch vom stellvertretenden Landrat Karl-Heinz Brandt. Es sei gut, dass Schule und Wirtschaft aufeinander zugingen, denn „auch der Wirtschaft ist offensichtlich klar geworden, dass die Bildung nicht der Schule allein überlassen werden kann.“ Unbestritten sei, aus ethischer Überzeugung: „Wir können auf keinen der jungen Leute im Wirtschaftsleben verzichten und jede Anstrengung lohnt, um möglichst niemanden scheitern zu lassen.“

Holger Kaufmann betonte als Vertreter des Bundesvorstandes der Wirtschaftsjunioren gegenüber den Finalisten: „Wir sind stolz auf euch alle – und ihr alle seid hier die Sieger.“ Ausdrücklich versicherte Kaufmann, dass seine Organisation sich für die Anliegen der jungen Generation in aktuell politischen Debatten einbringe, insbesondere, wenn „wir den Eindruck haben, dass der ordnungspolitische Kompass der politischen Akteure durcheinander geraten ist.“ Gleiche Startchancen und verbindliche Schulstrukturen müssten geschaffen werden. Darum hätten die Wirtschaftsjunioren auch ein neues Projekt mit dem Motto „Jugend stärken – 1000 Chancen“ gestartet. „Hier wollen wir benachteiligte Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen.“ Ziel sei, dass die Jugendlichen auch hier den Weg in den ersten Arbeitsmarkt finden sollten. „Wir freuen uns deshalb, dass das Bundesministerium uns diese Aufgabe übertragen hat, die gesellschaftspolitisch von großer Bedeutung ist.“ Den Jugendlichen rief er zum Abschluss zu: „Ihr seid Klasse und habt gezeigt: Bildung kann ganz viel Spaß machen.“

Ausgezeichnet: die drei Erstplatzierten (Mitte, v. li.), Christoph Treml, Jan Pyschik und Yassin Alaya präsentieren ihre Urkunden. Links: Zu den Betriebsbesichtigungen des Tages zählte auch ein Besuch im Dewezet-Druckzentrum. Fotos: gro/Dana

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