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31 Schulanfänger mehr als im Vorjahr / Basbergschule zählt die meisten

575 Erstklässer starten heute

HAMELN. Wenn sie vor Aufregung nicht schon geplatzt sind, sitzen heute Hunderte Hamelner Kinder in Kirchen und Gemeindehäusern und Turnhallen und Aulas, um ihre Einschulung zu feiern, bevor es am Montag mit dem Unterricht losgeht. Genau gesagt, sind nach Stand vom Freitag 575 Mädchen und Jungen für die ersten Klassen der 15 Hamelner Grundschulen angemeldet – 31 mehr als vor einem Jahr.

veröffentlicht am 11.08.2018 um 07:00 Uhr

Endlich geht es los: Niedersachsens ABC-Schützen werden heute feierlich an den Schulen begrüßt. Foto: dpa
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Vor allem die Basbergschule muss mehr Erstklässler unterbringen. Dort starten laut Erhebung der Stadt 27 Schüler mehr als im Vorjahr, insgesamt 86 stehen auf der Liste. Darin genannt sind auch Doppelzählungen für Schüler mit besonderen Förderbedarf, „80 Köpfe“ rechnet Rektorin Hariet Oetke Böhm auf Nachfrage. Alle anderen Hamelner Schulen zählen weniger ABC-Schützen. „Damit wurde die Grenze zur Vierzügigkeit überschritten“, sagt Stadtsprecher Thomas Wahmes über die Basbergschule, was mit dem bisher vorhandenen Raumangebot nicht hätte abgedeckt werden können.

„Wir haben eine Lösung gefunden, indem wir die Nachmittagsbetreuung in die frei gewordene Hausmeisterwohnung verlagert haben. Damit wurde ein Klassenraum gewonnen“, erklärt Wahmes. Der Hausmeister sei aber nicht auf Bitten der Stadt gegangen, sondern habe sich ohnehin eine andere Wohnung nehmen wollen, so Wahmes. Dass die ersten Klassen der Basbergschule so stark sind, obwohl im vergangenen Jahr Schulbezirke neu zugeschnitten wurden, auch um diese Schule zu entlasten, hat laut Wahmes unterschiedliche Gründe: „Die vergleichsweise hohe Zahl wird unter anderem durch die Kinder erreicht, für die eine Wiederholung der ersten Klasse empfohlen wurde.“ Oetke-Böhm dagegen sieht vor allem die Beliebtheit des Basbergs als Wohngebiet für Familien als Hauptgrund für den Zulauf an ihrer Schule. „Auch für nächstes Jahr zeichnet sich schon wieder ab, dass es so viele Erstklässler werden“ – dann stellt sich die Raumfrage erneut.

Die wenigsten Erstklässler bekommt die Grundschule in Hastenbeck. Dort sind es in diesem Jahr 11 nach 19 im Vorjahr und 8 davor. Mit einer ersten Klasse und 14 Schülern darin (5 weniger) geht die Süntelschule am Montag los, und die Schule am Mainbach in Halvestorf zählt wie im Jahr zuvor 16 Erstklässler.

Alle Grundschulen im Überblick mit der Anzahl der Erstklässler (Veränderung zum Vorjahr) und Gesamtschülerzahl:

  • Afferde: 56 (+12) / 212
  • Basbergschule: 86 (+27) / 297
  • Hastenbeck: 11 (-8) / 46
  • Hohes Feld: 46 (-4) / 201
  • Klein Berkel: 39 (-2) / 151
  • Klütschule: 42 (-16) / 182
  • Niels-Stensen-Schule: 25 (-6) / 95
  • Papenschule: 45 (+17) / 164
  • Pestalozzi: 44 (-2) / 193
  • Rohrsen: 35 (-1) / 144
  • Schule am Mainbach: 16 (0) / 77
  • Sünteltal: 14 (-5) / 65
  • Tündern: 37 (+8) / 123
  • Wangelist: 29 (+8) / 98
  • WRS-Schule: 50 (+3) / 215

Die Zahlen sind vorläufig, wie Thomas Wahmes anmerkt. „Durch Zu- und Abgänge in den ersten Tagen nach Schulbeginn gibt es immer noch ein wenig Bewegung.“

Information

FiZ-Elternbildungsreihe startet am Montag

Zum Schulstart bietet das FiZ (Familie im Zentrum) wieder Vorträge mit Gesprächsrunden für Eltern an. Im Rahmen der Elternbildungsreihe „Familienleben“ geben Referenten aus der Region an den kommenden vier Montagen Tipps für den Umgang mit Kindern verschiedener Entwicklungsphasen. Die Veranstaltungen finden jeweils um 19 Uhr im FiZ (Eugen-Reintjes-Haus), Osterstraße 46 statt. Eltern mit Wohnsitz in Hameln können gegen Vorlage eines gültigen Personalausweises sowie einer Geburtsurkunde ihres Kindes einmalig pro besuchtes Thema einen Bonus in Höhe von 15 Euro in bar erhalten.

7-10 Jahre:

  • 13. August: „Hilfe, mein Kind wird selbstständig! Was kann Kindern im Grundschulalter zugetraut werden?“ Patrick Viktor, Koordinator Jugendarbeit, Stadt Hameln und Silvia Büthe, Kirchenkreisjugendwartin, Kirchenkreis Hameln-Pyrmont
  • 20. August: „Ich schick’ dir dann mal’ne Whatsapp ins Kinderzimmer… !“ Medien-Fluch oder Segen? Sarah Trampnau, Psychologin, Erziehungsberatungsstelle des Landkreises
  • 27. August: „Damit der Schulwechsel nicht zur Familienkrise wird – wie der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule gelingen kann.“ Claire Widmer, Beratungslehrerin weiterführende Schule

Ab 11 Jahren:

  • 3. September: „Tyrannen in Turnschuhen- Pubertät: Chance oder Krise?“ Dennis Reuter, Heilpädagoge B.A.
  • 10. September: „Und du warst mal so ein süßes Kind…! Jugendschutz, Alkohol, Mediennutzung und Co.“ Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin und Suchttherapeutin Anke Knapp, Drobs Hameln

red



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