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Piraten/Linke tragen städtische Kosten zur Klagegemeinschaft

500 Euro für saubere Weser

Hameln (HW). Achtungserfolg für die Fraktion Piraten/Linke: Der Hamelner Rat hat der beantragten Resolution „Versalzung der Weser stoppen – Chancen zur Stadtentwicklung verbessern“ geschlossen zugestimmt. Zudem ist die Resolution der Oberweseranrainer „Keine Salzabwasserleitung an der Oberweser“ einstimmig verabschiedet worden. „Es ist nicht die erste Resolution, die wir zu diesem Thema verabschieden. Für unsere Stadt ist es aber von großer Wichtigkeit, dass die Weser sauberer wird“, befürwortete Ursula Wehrmann (Grüne) die Beschlüsse.

veröffentlicht am 24.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 03:41 Uhr

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„Es ist positiv, wenn man sich nicht nur streitet, sondern auch gemeinsam etwas schafft“, freute sich Peter Kurbjuweit (Linke) über die breite Unterstützung. Mit der Befürwortung dieses Papieres tritt die Stadt Hameln der Werra-Weser-Anrainerkonferenz bei und unterstützt die Bemühungen in der Klagegemeinschaft, den Salzeintrag in Werra und Weser nachhaltig zu reduzieren. Der erforderliche Mitgliedbeitrag in Höhe von 500 Euro wird von der Fraktion Piraten/Linke übernommen. „Damit wollen wir die Stadtkasse entlasten“, betonte Kurbjuweit.

Auf Einladung der Piraten/Linken hatte Lothar Wolters, Mitglied des runden Tisches, im Zentrum des Sportfischeivereins Hameln an der Tündernschen Warte vor dem Einleiten der Kalisalze durch das Einleiten des Kasseler Unternehmens K + S in die Werra gewarnt. Anhand mitgebrachter Fotos dokumentierte er, „wie aggressiv das Salz noch vor der Wiedervereinigung auf die Fische gewirkt hat“. 95 Prozent des Fischbestandes in der Weser sei damals davon betroffen gewesen. „Das darf sich nicht wiederholen“, forderte Wolters. Er sprach sich für die Anwendung eines Spezialverfahrens aus und verwies auf einen Betrieb in Sandershausen. Das Unternehmen habe eine Technik entwickelt, die den Kalisalzen 70 bis 80 Prozent der Wertstoffe entnehmen könne. „Ein interessanter Ansatz, der weiter verfolgt werden sollte“, forderte Wolters.



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