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40-Tonner walzt Ampel platt und löst Kettenreaktion aus

veröffentlicht am 27.04.2011 um 18:56 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Klein Berkel (ube). Das hat gescheppert und eine Kettenreaktion ausgelöst: Beim Überholen eines Lastzuges ist am Mittwoch um 7.30 Uhr ein Sattelzug auf der Bundesstraße 1 zwischen der Klein Berkeler Warte und dem Multimarkt über eine Verkehrsinsel gefahren und hat dabei eine Ampel und zwei Verkehrsschilder platt gewalzt. Ein Autofahrer (39) aus Aerzen, der dem 40-Tonner entgegenfuhr, konnte gerade noch einen Zusammenstoß mit dem Lkw verhindern, indem er auf die rechte Fahrspur auswich. Sein Opel Corsa stieß dort jedoch mit dem Volvo einer 49-jährigen Frau zusammen.

Neben dem Sattelzug und den beiden Autos wurde ein weiterer Lkw durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf „mindestens 20 000 Euro“. Die Beifahrerin (16) im Wagen der 49-Jährigen erlitt einen Schock – die Jugendliche musste von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt werden.
 Das für Verkehrsdelikte zuständige 7. Fachkommissariat ermittelt gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher wegen Verdachts der Fahrerflucht, denn: Der Berufskraftfahrer (30) aus Brakel ist zunächst einfach weitergefahren – so als wäre nichts geschehen. Erst nach ein paar Kilometern hielt der Mann in Selxen an und informierte über Notruf 110 die Polizei. Zu spät, meinen die zuständigen Ermittler, denn: „Das Gesetz sagt: Wer sich von einer Unfallstelle räumlich so weit entfernt, dass andere Unfallbeteiligte ihn nicht mehr wahrnehmen können, begeht ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“, erklärt Polizeioberkommissar Jörn Schedlitzki.



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