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40 Prozent des Stroms könnte von Hamelns Dächern kommen

veröffentlicht am 11.07.2011 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln. In Hameln können 40 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs durch Solaranlagen auf den Dächern gewonnen werden. Dies geht aus einem „Solarkataster“ hervor, das die Stadt startete. Auf einer speziell angelegten Internetseite können sich jetzt Hauseigentümer informieren, ob sich ihr Dach für eine Solarstromanlage eignet.

Im vergangenen Jahr hatte eine Spezialfirma Luftaufnahmen gemacht und ausgewertet. Entstanden ist daraus eine umfangreiche Datenbank. Rot, orange und gelb leuchten die Dachflächen, die sehr gut, gut oder bedingt geeignet sind.

Bei der Bewertung werden die Ausrichtung zur Himmelsrichtung, die Neigung zur Sonne sowie die Verschattung durch Bäume, Gebäude oder Dachaufbauten mit berücksichtigt. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, den Umweltgedanken zu stärken und die Erzeugung erneuerbarer Energie zu steigern“, sagt Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann. Mit einer möglichen Modulfläche von rund  987 000 Quadratmetern böten allein die Dächer der Eignungsklassen „gut“ und „sehr gut“ ein Potenzial für einen Stromertrag von insgesamt 120 000 Megawattstunden pro Jahr. Damit ließen sich jährlich 75 000 Tonnen CO2 einsparen. Unter Denkmalschutz stehende Häuser sollen nicht verunstaltet werden.



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