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40 Jahre Mondlandung - Hamelner erinnern sich

veröffentlicht am 20.07.2009 um 19:22 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Die unendlichen Weiten des Weltalls waren am 21. Juli 1969 um kurz vor vier morgens auf einmal so nah wie nie zuvor. Während Neil Armstrong als erster Mensch seine Füße auf die kalte, staubige Mondoberfläche setzte und die all zu bekannten Worte von dem kleinen und großen Schritt sprach, waren die Füße tausender Hamelner sicher geerdet im heimischen warmen Wohnzimmer. Sie und weltweit Millionen andere verfolgten die ersten Gehversuche der Apollo-11-Besatzung auf dem Mond. Gebannt saßen sie vor dem schwarz-weißen Bild aus dem All – außer dem damals zehnjährigen Hamelner Karl-Michael Wiehe. Er hat den historischen Moment verschlafen: „Meine Eltern haben es mir verboten so lange aufzubleiben. Ich hatte nämlich Schule am nächsten Tag“, wo es am Morgen danach natürlich nur um die Mondlandung gegangen sei, erinnert sich der bei den Stadtwerken Hameln beschäftigte Diplomingenieur zurück, der sich schon damals sehr für Technik interessierte.
 Aber nicht nur technische Aspekte begeisterten die heimischen Zuschauer, sondern auch das Fliegerische: „Wir waren bei uns im Verein alle völlig fasziniert, wie die das Geschoss da hochgekriegt haben“, erzählt Wolfgang Meyer vom Luftsportverein Hameln. Aber auch die Navigation und die Flugautomatik in dem Raumschiff hätten ihn völlig begeistert: „Mit diesem GPS fliegen wir heute unsere Segelflugzeuge. Das ist schon ein Ding.“



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