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Hamelner Polizei beteiligt sich an EU-weiter Drogen- und Alkoholkontrolle

226 Autofahrer gestoppt

Hameln. Im Kampf gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr haben sich Polizisten der Inspektion Hameln/Holzminden am Donnerstag und am Freitag an einer länderübergreifenden Schwerpunktaktion im sogenannten TisPol-Verbund beteiligt. TisPol steht für Traffic Information System Police. Es handelt sich um eine Nicht-Regierungsorganisation, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union mit Hauptsitz in London.

veröffentlicht am 11.12.2015 um 18:02 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:07 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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24 Stunden lang wurden an 13 Kontrollstellen Fahrzeuge angehalten. „Unter den 226 gestoppten Autofahrern befanden sich 74 Personen aus der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen, deren Beteiligung an Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen, gemessen am Anteil an der Gesamtbevölkerung, überproportional hoch ist“, sagt Oberkommissar Jens Petersen. Fahren unter Alkohol und Drogen, häufig verbunden mit einer riskanten und aggressiven Fahrweise, sei eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Daher stellten die polizeilichen Überwachungsmaßnahmen einen wichtigen Ansatz zur Erhöhung der Verkehrssicherheit dar, sagte Petersen.

22 Alkoholtests wurden durchgeführt, neun Fahrer auf Rauschgift getestet. In nur drei Fällen hätten sich die Tests allerdings bestätigt, hieß es.

Gegen eine Autofahrerin wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Bei einem 31-jährigen Mann in Bad Münder habe sich der Verdacht einer Drogenbeeinflussung dermaßen erhärtet, dass eine Blutentnahme angeordnet worden sei.

Auf der Hamelner Deisterallee wurde um 23.20 Uhr eine Pkw-Fahrerin (30) mit mehr als 0,5 Promille erwischt. In Holzminden hatte ein Radfahrer (37) eine hohe Atemalkoholkonzentration – sie lag knapp über 2 Promille. In Grünenplan fuhr ein 23-Jähriger Auto, obwohl er keinen Führerschein hat. Die Fahrerlaubnis aus Polen, die er vorzeigte, war nach Polizeiangaben augenscheinlich gefälscht. Neben einem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erwarte den Mann nun auch ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung, sagte Petersen.

Die Kontrollbeamten stellten 50 weitere verkehrsrechtliche Verstöße (Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes oder Benutzung eines Handys während der Fahrt) fest. Einbrecher gingen den heimischen Beamten diesmal nicht ins Netz.



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