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Fernsprecher verschwinden nicht ganz aus den Ortsteilen

19 Telefonzellen bleiben

veröffentlicht am 29.08.2016 um 17:48 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:25 Uhr

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Es liegt auf der Hand. Oder eigentlich: am Handy. Dauernd erreichbar, immer online ist der moderne Mensch. Telefonzellen scheinen da wie Relikte eines längst vergangenen Zeitalters. 20 von ihnen – also gut zwei Drittel aller 33 Apparate in Hameln – wollte die Telekom deshalb abbauen. Auf „0 bis 1 Euro“ belaufen sich die monatlichen Einnahmen an so manchem der fraglichen Geräte. Die Politik musste dem Plan zustimmen. Die Antwort: ein Jein. Dem Abbau von 14 Telefonzellen hat die Stadt – genauer: der Verwaltungsausschuss – letztlich zugestimmt, sechs der eigentlich angezählten Telefonzellen bleiben – wenn sie nun auch vielleicht zur schlanken Telefonsäule (ohne Häuschen) abgespeckt werden. Damit bleiben Hameln insgesamt 19 öffentliche Fernsprecher erhalten.

Nach dem Telekommunikationsgesetz ist die Telekom verpflichtet, eine Grundversorgung mit öffentlichen Telefonen zu gewährleisten. Wenn die Fernsprecher unwirtschaftlich werden – weniger als 50 Euro Umsatz im Monat – geht das Unternehmen jedoch auf die Kommunen zu.

In Hameln sollten die Telefonzellen aus den Ortsteilen ganz verschwinden. Doch die Ortsräte Sünteltal und Halvestorf stellten sich quer: In Unsen – unweit des Waldbades – bleibt nun der Fernsprecher erhalten. Ebenso an den Bushaltestellen in Bannesiek, Halvestorf und Hope. In Hameln bleiben die Telefonzellen an der Klütstraße und an der Deisterallee. Letztere ist von allen Zellen auf der „Abschussliste“ die lukrativste: Der Apparat vor der Touristinfo bringt es auf Einnahmen von 50 bis 75 Euro pro Monat.



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