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Schlittschuhspaß ist vorbei: Bahn im Bürgergarten wird abgebaut / Gibt es eine Wiederholung?

16 500 Besucher aufs Glatteis geführt

Hameln. Irgendwie war es doch ein eisiger Winter – zumindest im Bürgergarten. Das Eisvergnügen ist aber erst mal beendet. Und die Stadtwerke Hameln, als einer der Hauptsponsoren, ziehen eine positive Bilanz: 16 500 Besucher haben vom 23. Januar bis 16. Februar, an 25 Tagen, auf 1000 Quadratmetern ihre Runden gedreht oder waren beim Eisstockschießen erfolgreich. Auch wenn vor zwei Jahren, zum letzten Eisvergnügen, noch 18 000 Besucher gekommen waren, verzeichnen die Veranstalter diese Saison einen Rekord: „Mit 1200 Eisläufern und zahlreichen Zuschauern war Sonntag, der 2. Februar, der bisher stärkste Besuchertag der vergangenen Jahre“, so das Fazit der Stadtwerke.

veröffentlicht am 18.02.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 00:41 Uhr

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Auch die Zahl der Teams, die sich für das Eisstockschießen angemeldet haben, erreichte 2014 einen neuen Höchststand: Fast 500 Eisstockbegeisterte nutzten den in diesem Jahr erstmals extra abgetrennten Bereich, um sich sportlich unter freiem Himmel zu messen.

Besonders gut besucht seien die Vormittage zwischen 8 und 13 Uhr auf der Eisbahn gewesen: Vor allem Kindergärten und Schulen hätten zu diesen Zeiten die Bahn reserviert, über 1500 Kinder seien angemeldet gewesen. „In der letzten Woche haben wir die Zeiten für Schulklassen sogar verlängert, um alle noch unterzubringen“, berichtet Ilka Albrecht von den Stadtwerken.

Auch die Zuschauer hätten unter den Pagodenzelten und auf Bierzeltgarnituren wieder zahlreich das rutschige Treiben auf dem Eis genossen. Vor allem Eltern, die sich selbst nicht aufs Eis wagen, ihre Kinder aber im Auge behalten wollten, hätten an den Gastronomieständen ihren Platz gefunden. „Unser Konzept, mit der Eisbahn den ansonsten eher veranstaltungsfreien Jahresbeginn zu beleben und damit insbesondere Familien mit Kindern und Jugendliche anzusprechen, ist wieder aufgegangen“, freut sich Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow. Natürlich habe auch das milde Wetter dazu beigetragen. Ob es eine Wiederholung gibt, liegt jetzt in den Händen der Sponsoren. Dazu zählten in diesem Jahr neben den Stadtwerken auch die Sparkasse Weserbergland, Lenze und die Dewezet. „Wenn es nach mir ginge, könnte die Eisbahn jedes Jahr stattfinden“, so Susanne Treptow. „Aber alleine können wir das nicht stemmen, sind aber gerne wieder bereit, unseren Beitrag für eine Wiederholung zu leisten. Wir werden in naher Zukunft bewertende Gespräche mit allen Beteiligten führen und hoffen auf eine Wiederholung in 2015 oder 2016.“

Bereits im vergangenen Jahr konnte der Schlittschuhspaß im Bürgergarten aufgrund fehlender Sponsoren nicht realisiert werden: Die Hamelner mussten einen Winter auf das Eisvergnügen verzichten.

Sollten aber im kommenden Jahr genug Sponsoren für eine Eisbahn gefunden werden, würde man sich auch bei der Stadt Hameln darüber freuen. „Wir würden das wieder mittragen“, sagt Sprecher Thomas Wahmes. Auch wenn der Rasen wie in den Vorjahren auch gelitten hätte und seitens der Stadt eventuell entstandene Schäden beseitigt werden müssten. „Aber das ist nichts Dramatisches“, so Wahmes.kk



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