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Viele neue Geräte noch dieses Jahr / Anlage Hohes Feld wird runderneuert

150 000 Euro für Hamelns Spielplätze

HAMELN. Spenden aus der Wirtschaft, von Privatleuten und Stiftungsgelder machen es möglich: Viele der insgesamt 76 Hamelner Spielplätze sollen noch in diesem Jahr für insgesamt 150 000 Euro aufgemöbelt werden und neue Spielgeräte bekommen. Die Anlage Hohes Feld in der Nordstadt soll sogar runderneuert werden – für 80 000 Euro.

veröffentlicht am 03.06.2016 um 13:08 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:16 Uhr

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Wiebke Kanz

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Wiebke  Kanz Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite
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57 Spielplätze gibt es im Hamelner Kernstadtgebiet, in Klein Berkel und Afferde. Drei weitere stehen in Halvestorf, vier in Holtensen, zwei in Hastenbeck, fünf in Tündern, zwei in Haverbeck und jeweils einen in Wehrbergen, Hilligsfeld und am Finkenborn. Insgesamt existieren damit 76 Spielangebote für Kindern in ganz Hameln – und einige davon geben ein ziemlich trauriges Bild ab. Als wir unsere Leser im letzten Sommer aufriefen, ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Spielplätzen in der Stadt mit uns zu teilen, bekamen wir Zuschriften wie: „Es ist fast egal, auf welchen Spielplatz man geht. Sie sind alle sehr heruntergekommen. Es gibt kaum noch Orte, wo die Kinder wirklich auf einem Spielplatz spielen können.“ Das Problem: Die Spielgeräte, die Tag und Nacht draußen sind, bei Wind und Wetter, Regen und Schnee, brauchen Pflege – und Pflege kostet Geld. Geld, das die Stadt Hameln oft genug nicht übrig hat.

Durch großzügige Spenden aus der Wirtschaft, von Privatleuten und durch Stiftungsgelder wird es nun aber doch möglich, einige von Hameln Spielplätzen kräftig aufzumöbeln – und zwar noch in diesem Jahr: Die Eugen-Reintjes-Stiftung hat für das Jahr 2016 insgesamt 80 000 Euro „für erforderliche Ersatzbeschaffungen auf Spielplätzen“ zugesagt. Für die Jahre 2017 und 2018 soll es jeweils noch einmal 80 000 Euro geben – „sofern der Bedarf dann noch gegeben ist“. Die Förderung – so die einzige Bedingung – soll ausdrücklich nicht die städtischen Investitionen in die Spielplätze ersetzen. Stattdessen soll mit dem Geld der „Stau“ abgearbeitet werden.

Von den ersten 80 000 Euro sollen noch in diesem Jahr neue Spielgeräte für die Spielplätze Hohes Feld, Ludwigsee, Schlüterskamp und Walkemühle gekauft und aufgebaut werden. 2017 könnten dann die Spielplätze Dahne in Tündern, Seelingstädter Straße, Schneidemühler Straße, Hermann-Weise-Weg und Dreischenbreite erneuert werden.

Weitere 10 000 Euro spendet die Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft (HWG) – explizit für den Spielplatz Hohes Feld. Für denselben Spielplatz liegt eine „sehr großzügige Spende“ einer Privatperson vor. Deshalb ist der Spielplatz in der Nordstadt auch das erste Projekt, das mit den Spendengeldern saniert werden soll: Ein neues Klettergerüst und eine Sandkiste seien bereits ausgesucht, außerdem sollen dort eine große Kletterpyramide mit Rutsche, eine Slackline, eine Doppelschaukel, eine Vogelnestschaukel für Kleinkinder, eine neue Wippe, eine Kletterwand mit Reckstange und neue Sitzgelegenheiten entstehen. 80 000 Euro plant die Stadt für die Rundumerneuerung des Spielplatzes. „Der Spielplatz hat in dem Wohngebiet eine große Bedeutung“, sagt Christian Campe, Kulturkoordinator der Stadt Hameln. In dem Gebiet stehen vor allem Mehrfamilienhäuser, Flächen zum Spielen an der frischen Liuft gibt es kaum. „Außerdem ist der Spielplatz seit Jahren sanierungsbedürftig“, sagt Campe.

Und auch mit Steuergeldern sollen in diesem Jahr noch einige Spielplätze aufgemöbelt werden. 47 500 Euro aus dem Haushalt der Stadt Hameln sollen in die Spielplätze Richard-Wagner-Straße, Königskinderweg, Kälberanger, Stüvestraße, Wertheimer Straße, Spanuthweg, Mainbachstraße und für Spielgeräte entlang der Hamel fließen. Dort soll es vor allem neue Rutschen, Sandkisten, Schaukeln und Wippen geben. Insgesamt sollen in diesem Jahr also noch knapp 150 000 Euro in Hamelns Spielplätze gesteckt werden.



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