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Unternehmen verweist auf höhere Abgaben: „Staatliche Belastungen machen 50 Prozent der Kosten aus“

15 Prozent mehr – Stadtwerke erhöhen die Strompreise

Hameln (red). Der Strom der Stadtwerke Hameln und der Stadtwerke Weserbergland wird teurer: Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt – Jahresverbrauch 3000 Kilowattstunden (kWh) – erhöht sich der Preis brutto um monatlich rund 8,40 Euro. Durchschnittlich steigt der Preis um 15 Prozent.

veröffentlicht am 14.12.2012 um 18:30 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 00:41 Uhr

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„Im kommenden Jahr erhöhen sich die staatlichen Umlagen und Abgaben zur Förderung der Energiewende deutlich“, begründen die Stadtwerke die steigenden Preise. Die vom Gesetzgeber erhobenen Belastungen wie die EEG- oder Ökostrom-Umlage, die Umlage zur Entlastung der stromintensiven Industrie (Sonderkundenumlage), der Kraft-Wärme-Kopplungs-Aufschlag, die am 1. Januar in Kraft tretende Offshore-Haftungsumlage und nicht zuletzt die Erhöhung der vorgelagerten Netzentgelte führten dazu, dass die Preise zum 1. Februar 2013 angepasst werden müssten, heißt es in einer Mitteilung. Der Grundpreis der Stadtwerke bleibt stabil. Vertriebsleiter Christian Riepe: „Die staatlichen Belastungen machen im kommenden Jahr über 50 Prozent des Strompreises aus. Auf diese gesetzlichen Preiskomponenten haben wir keinen Einfluss.“ Das Unternehmen sei dafür verantwortlich, „diese Abgaben und Umlagen beim Kunden zu erheben und an den jeweiligen Empfänger abzuführen.“

Zuletzt mussten die Stadtwerke die Strompreise zum 1. Februar 2011 anpassen. Trotz der Erhöhung der EEG-Umlage zum Jahresanfang 2012 und der zu diesem Zeitpunkt in Kraft getretenen Sonderkundenumlage war der Strompreis zwei Jahre stabil gehalten worden. Zum 1. Januar 2013 erhöht sich nun die EEG-Umlage nun auf netto 5,277 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Darüber hinaus steigt die Sonderkundenumlage auf netto 0,329 ct/kWh und der Aufschlag zur Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung auf netto 0,126 ct/kWh. Zusätzlich wird im kommenden Jahr eine Offshore-Haftungsumlage von netto 0,250 ct/kWh eingeführt, die das Risiko der Investoren bei verspätetem Anschluss der Anlagen an das Stromnetz auffangen soll.



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