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1120 Hektar Ackerland werden zerschnitten

veröffentlicht am 26.11.2012 um 15:42 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Coppenbrügge/Marienau (ist). „Ob wir das noch erleben werden?“ fragt Landwirt Hans Heinrich Bormann. „Auf jeden Fall“, hatte Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka bei der Bürgergesprächsrunde informiert, bleibe die B1-Umgehung von Coppenbrügge und Marienau „ganz oben“ in der obersten Bedarfsplanung.

Das sei nicht wirklich neue Nachricht bei der jüngsten Sitzung zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes 2015 in Hannover gewesen. Es gebe weiterhin keinerlei Terminhinweise zum Baubeginn der Ortsumgehung im Fleckengebiet. Was lediglich und wiederholt bestätigt werde: „Wir sind auf Platz 7 vorgerückt.“ Dass allerdings mit dem Bau vor 2015 begonnen werde, daran glaube er nicht. Auf die Auslagerung der B1-Straßenführung und damit vor allem des übermäßigen Schwerlastverkehrs aus ihren Ortsteilen warten Coppenbrügger und Marienauer seit Jahren, manche seit Jahrzehnten, manche ein Leben lang – wegen der Sicherheit für die Kinder, Erhalt ihrer vielfach schon rissigen Häuser, Ruhe und Lebensqualität (wir berichteten). Auch Landwirte wie Hans Heinrich Bormann aus Voldagsen oder Olaf Maßmann aus Coppenbrügge gehören dazu, sehen der Maßnahme allerdings mit zwiespältigen Gefühlen entgegen. „Mit einem weinendem und einem lachendem Auge“, gibt Maßmann zu. „Einerseits sehne ich mich nach der Zeit ohne Durchgangsverkehr, wo ich keine Angst mehr um meine Kinder haben muss. Andererseits frisst die neue Trasse wahnsinnig viel bestes Ackerland.“

Die ganze Geschichte lesen Sie in der Dewezet.



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