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Große Abholzung auf Linsingen

100 Bäume müssen Campus weichen

HAMELN. Nach langwierigen Debatten und Planungen für den Bildungs- und Gesundheitscampus kommt auf dem Linsingen-Gelände jetzt konkret Bewegung in die Sache. Den Auftakt macht die Kreisverwaltung in der kommenden Woche mit einer groß angelegten Abholzungs- und Rodungsaktion. Um die 100 Bäume sollen der Motorsäge zum Opfer fallen.

veröffentlicht am 07.02.2019 um 16:22 Uhr
aktualisiert am 07.02.2019 um 17:00 Uhr

Eine Ansicht, die Ende Februar der Vergangenheit angehören wird. Die Bäume fallen der Motorsäge zum Opfer. Foto: Landkreis Hameln-Pyrmont
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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„Zur Vorbereitung für die im kommenden Sommer beginnenden Rückbauarbeiten der Gebäude und befestigten Flächen der ehemaligen Linsingenkaserne werden ab Montag die hierfür notwendigen Baumfäll- und Rodungsarbeiten auf dem Grundstück durchgeführt“, teilt Kreissprecherin Sandra Lummitsch mit. „Im Innenbereich des ehemaligen Kasernengeländes werden zirka 100 Bäume gefällt.“ Die Bäume, die entlang der Mauer stehen und das Grundstück einfassen, sollen erhalten bleiben.

Bis zu zwei Wochen habe das Kreishaus für die Fäll- und Rodungsarbeiten eingeplant. Spätestens am 28. Februar sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, weil dann die Brutzeit der Vögel beginnt. Die Anwohner ringsum müssen sich auf Lärm einstellen. „In diesem Zeitraum ist mit verstärkter Geräuschentwicklung durch die eingesetzten Arbeitsgeräte zu rechnen“, so Lummitsch. Da der Landkreis Hameln-Pyrmont bei der Planung und Ausführung der Rückbauarbeiten mit der Stadt Hameln und der städtischen Tochtergesellschaft für Sozialen Wohnungsbau und Projektentwicklung (GSW) kooperiert, sei auch die Abholzung eine gemeinsame Aktion. Heißt: Auch die Bäume auf den städtischen Flächen werden in diesem Zuge gefällt. Landkreis und GSW beziehungsweise die Stadt teilen sich die 125 000 Quadratmeter große Fläche des Linsingen-Geländes, um dort einen Bildungs- und Gesundheitscampus samt Quartierspark entstehen zu lassen. Die GSW ist mit der Vermarktung des Geländes befasst, um etwa attraktive Bildungseinrichtungen für den Campus gewinnen zu können. Wie weit die Vermarktung fortgeschritten ist, war bis Redaktionsschluss nicht in Erfahrung zu bringen.

Relativ kurzfristig will der Landkreis soll auf dem Campus-Gelände für 50 Millionen Euro einen Neubau der Elisabeth-Selbert-Schule entstehen lassen. Dafür laufe „momentan die Ausschreibung für einen Berater, der die Ausschreibung für den Totalunternehmer vorbereiten soll“, so die Kreissprecherin.



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