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In einem Jahr hat das Warten ein Ende

Erster Spatenstich beim Salzhemmendorfer Kindergartenanbau

SALZHEMMENDORF. Der Bedarf an Betreuungsplätzen im Flecken Salzhemmendorf ist nach wie vor hoch. Auch im Kernort Salzhemmendorf möchten viele Eltern ihre Kinder wohlbehütet im Kindergarten wissen. Nun erfolgte der erste Spatenstich für den rund 300 Quadratmeter großen Anbau der Kindertagesstätte Kansteinzwerge.

veröffentlicht am 16.11.2021 um 15:00 Uhr

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Reporter

Bereits im Mai 2018 meldete der Trägerverein der Kindertagesstätte Kansteinzwerge jedoch in der Gemeindeverwaltung an, dass man den Bedarf nicht mehr decken könne.

Nach politischen Beratungen folgte dann im Dezember 2018 der Ratsbeschluss, dass ein Anbau für Abhilfe und genügend Betreuungsplätze sorgen sollte. Doch die Planungen verzögerten sich über einen längeren Zeitraum. „Wir mussten die erste Planung abbrechen und sind sehr glücklich, dass die folgende Planung auch ein gutes Ergebnis brachte“, erklärt Salzhemmendorfs Gemeindebürgermeister Clemens Pommerening im Gespräch.

Insgesamt sind 1,2 Millionen Euro für den rund 300 Quadratmeter großen Anbau einkalkuliert. Durch die Firma Steinmann Bau aus Emmerthal soll jetzt ein altersübergreifender Gruppenraum mit entsprechenden Nebenräumen wie Ruheraum oder Waschraum entstehen. Geplant ist ebenfalls in dem Projekt der Bau der Mensa, für die der Bedarf im Laufe der Jahre immer weiter gestiegen ist. Bereits seit 2019 gibt es in Salzhemmendorf an der Kindertagesstätte eine Containerlösung, wodurch der Bedarf zumindest vorerst gedeckt werden konnte.

Pommerening ist zuversichtlich, dass die Baudurchführung planmäßig erfolgen und in etwa einem Jahr die Einweihung gefeiert werden kann. Vorher muss die Baufirma aber einige Schwierigkeiten meistern. So ist laut Pommerening die Erschließung des vorgesehenen Bauplatzes oberhalb des jetzigen Kindergartens nicht ganz einfach. Eine Baustraße wird dazu eingerichtet, wodurch dann auch das Material problemlos herangefahren oder der Aushub abgefahren werden kann.

Durch die altersübergreifende Gruppe will man zukünftig in der Gemeinde flexibel auf den Bedarf an Betreuungsplätzen reagieren. Anders als bei der reinen U3-Betreuung sind aufgrund der auch vorhandenen Ü3-Betreuung die Fördermöglichkeiten nicht ganz so groß wie bei den kleinsten Kindergartenkindern. Trotzdem freut sich die Gemeinde, dass beim Bau jetzt auch das Land und der Landkreis mit Förderung unterstützen. Pommerening erwartet zudem auch noch Mittel aus der Städtebauförderung, wodurch der finanzielle Anteil der Gemeinde noch weiter sinken würde.

Erfreut zeigten sich auch die Kindergartenleiterin Natascha Papalla und Nils Hecht als Vorsitzender des Trägervereins. „Wir haben ja mittlerweile Erfahrung mit Anbauten und werden diese sicherlich gerne mit einbringen“, so Hecht. Auch die Kinder freuen sich schon, dass sie das nächste Jahr viele Baumaschinen aus der Nähe betrachten können.



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