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Heiko Wöhler übernimmt erstmals die Stellvertretung

Eckhard Füllberg ist neuer Ortsbürgermeister in Oldendorf

OLDENDORF. Neuer Ortsbürgermeister von Oldendorf ist Eckhard Füllberg (CDU), der einstimmig von den Ortsratsmitgliedern gewählt wurde. „Wir wollen jetzt gemeinsam fünf Jahre lang Ziele für den Ort erreichen und manche Dinge auf den Weg bringen“, so Füllberg.

veröffentlicht am 06.11.2021 um 11:00 Uhr

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Zum stellvertretenden Ortsbürgermeister wurde erstmals Heiko Wöhler (CDU) gewählt, der ebenfalls alle Stimmen auf sich vereinigen konnte. „Mir ist ein ehrlicher Umgang im Ortsrat ein Herzenswunsch, auch wenn man dabei nicht immer einer Meinung sein muss“, erklärte Wöhler. Vor doch einigen Zuhörern hatte Füllberg auch schon in neuer Funktion erste Bekanntmachungen im Gepäck. So wird die Poststation Oldendorf erhalten bleiben und am 24. November im Getränkemarkt Neujahr neu eröffnet. Grundsätzlich findet Füllberg dies erfreulich, doch lieber hätte er sie noch am alten Standort an der Dorfstraße gesehen. Für die nächste Sitzung kündigte er an, dass man sich mit einem Zuschuss für die auf Initiative von Udo Stenger aufgestellten Bänke beschäftigen werde.

Auch in Oldendorf konnten bei der zurückliegenden Kommunalwahl nicht genügend Kandidaten für die neun Posten im Ortsrat gefunden werden, weshalb in der jetzigen Legislaturperiode nur sechs Plätze besetzt sind. Die größte Fraktion stellt dabei die CDU mit drei Sitzen, während die letztmals stark vertretenen Aktiven Bürger gar keinen Kandidaten mehr aufgestellt haben.

Der ausgeschiedene Ortsbürgermeister Thomas Hampe (Aktive Bürger) verriet in seinen Abschiedsworten auch, dass er Entscheidungen über Blumenbeete oder Bänke nicht immer erfüllend fand. Er hätte sich mehr Beteiligung bei wichtigen Themen wie Feuerwehrgerätehaus oder Grundschule gewünscht. „Ich finde die Entwicklung bei den Ortsräten etwas kritisch und war am Ende persönlich auch recht unzufrieden. Ich wünsche dem neuen Ortsrat aber, dass er seinen Weg findet“, so Hampe bei der konstituierenden Sitzung.

Dem entgegnete aber Gemeindebürgermeister Clemens Pommerening, dass aus seiner Sicht Ortsräte nach wie vor für die Orte wichtig sind. „Den Orten wird so eine Stimme gegeben und verschiedene Projekte können angeschoben werden.“

Der Ortsrat in Oldendorf ist neben Füllberg und Wöhler noch durch Angelika Bode-Schacht, Petra Krause-Wloch (beide SPD), Gunnar Funke (CDU) sowie Helmut Schmiedekind (Grüne) besetzt.

Für das ausgeschiedene Ortsratsmitglied Hartmut Schwarze (SPD) hatte Pommerening noch die bronzene Ehrennadel im Gepäck, da Schwarze dem Ortsrat 15 Jahre lang angehört hat. Die Ehrenmedaille dagegen übergab Pommerening dann Eckhard Füllberg, der schon 40 Jahre im Ortsrat Oldendorf sitzt. „Wenn man früh anfängt, ist man halt schnell längere Zeit dabei“, bemerkte der Jubilar schließlich mit einem Augenzwinkern.



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