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6,8 Millionen Euro nur Auftakt

Zweiter Bauabschnitt fürs Hotel Steigenberger überrascht

BAD PYRMONT. Für die im kommenden Jahr geplanten Sanierungsmaßnahmen im Pyrmonter Hotel Steigenberger muss das Land Niedersachsen als Eigentümer des Gebäudes offenbar mehr Geld investieren, als bislang bekannt. Das hat Peter Bröker, Bauamtsleiter beim Staatlichen Baumanagement Weser-Leine berichtet.

veröffentlicht am 03.08.2018 um 11:18 Uhr
aktualisiert am 03.08.2018 um 15:20 Uhr

Der Fortgang der Sanierung des Steigenbergers ist für den kommenden Sommer geplant. Bislang hat das Land schon in das Foyer und den Spa-Bereich investiert. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Bislang waren Summen zwischen 6 und 7 Millionen Euro im Gespräch. Der damalige niedersächsischen Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) hatte bei einem Besuch in Bad Pyrmont vor zwei Jahren von 7 Millionen Euro gesprochen.

Doch diese Summen betreffen alleine einen ersten Bauabschnitt. „Die Kosten belaufen sich unter Berücksichtigung von Risiken auf rund 6,8 Millionen Euro“, teilte Bröker dieser Zeitung mit. „Im ersten Abschnitt handelt es sich um Brandschutzmaßnahmen und um Zimmersanierungsmaßnahmen im Steigenberger Hotel“, erläutert der Bauamtsleiter. „Das Land befindet sich außerdem in der Prüfung eines zweiten Bauabschnitts, dessen Kosten aber derzeit noch nicht eingeschätzt werden können.“ Insgesamt hat das Hotel 151 Zimmer. Welche Arbeiten dieser zweite Bauabschnitt umfasst, war nicht in Erfahrung zu bringen. Der zweite Abschnitt befinde sich noch im Planungsverfahren, sodass er hierzu noch nichts sagen könne.

Bislang war nicht bekannt, dass es überhaupt einen zweiten Bauabschnitt gibt. Überrascht davon zeigte sich auch Hoteldirektor Arnoldus van Iersel. „Mit dem Betreiber ist das bislang nicht abgesprochen“, sagte er, als er durch eine Anfrage dieser Zeitung davon erfuhr. Der Steigenberger-Chef steht vor der Herausforderung, die Arbeiten in seiem Haus mit dem laufenden Betrieb zu koordinieren.

Die Planungsunterlage für den ersten Bauabschnitt ist erstellt und liegt dem Niedersächsischen Landesamt für Bau- und Liegenschaften zur Prüfung vor. Der Baubeginn ist für Sommer 2019 geplant. „Voraussetzung hierfür ist die Zustimmung des Ausschusses für Haushalt und Finanzen“, betonte Bröker. Kurdirektor Maik Fischer – zurzeit im Urlaub – hatte in dieser Woche die Abzeichnung der „Haushaltsunterlage Bau“ als entscheidenden Schritt für die Sanierung bezeichnet.



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