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Stadt Detmold und Stadtwerke Detmold unterzeichnen Vertrag zur Vergabe der Strom- und Gaskonzessionen

Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Detmold. „Dies ist gleichzeitig ein Abschluss und ein Neubeginn“, erklärte Bürgermeister Rainer Heller jetzt anlässlich der Vertragsunterzeichnung zwischen der Stadtwerke Detmold GmbH und der Stadt Detmold zur Neuvergabe der Strom- und der Gaskonzessionen.

veröffentlicht am 16.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:21 Uhr

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Bereits seit 1995 besteht ein Vertrag zwischen Stadtwerken und Stadt für die Verlegung und den Betrieb des Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetzes, der jedoch zum Ende des Jahres 2014 ausläuft. Damals übernahmen die Stadtwerke entgegen dem allgemeinen Trend die Netze von der Wesertal GmbH, wie Hartmut Benkmann, Kämmerer der Stadt Detmold, erklärte. „Heute erleben die Stadtwerke eine Renaissance. Es war damals der richtige Weg, den wir auch jetzt fortsetzen“, so Benkmann. Die neuen Konzessionsverträge haben eine Laufzeit von 20 Jahren, also bis zum 31.12.2034.

Dem Vertragsabschluss vorausgegangen war ein transparentes Bewerbungs- und Auswahlverfahren zur Neuvergabe. Nachdem das Auslaufen des alten Vertrages im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wurde, meldeten zwei Versorgungsunternehmen ihr Interesse an der Neuvergabe an. Nach einer ersten Verhandlungsrunde mit einem vom Rat gebildeten Lenkungsgremium hat schließlich nur die Stadtwerke Detmold GmbH ein verbindliches Angebot abgegeben. „Die klare Verfahrenssicherheit ist für beide Seiten nur von Vorteil“, so Christoph Hüls, Geschäftführer der Stadtwerke.

Ende September hatte der Rat der Stadt Detmold beschlossen, die neuen Konzessionsverträge mit der Stadtwerke Detmold GmbH abzuschließen. Die Ratsentscheidung beruhte darauf, dass die Stadtwerke Detmold GmbH mit dem von ihr vorgelegten Angebot eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Stadt Detmold mit Elektrizität und Gas bietet.

„Die Stadtwerke haben sich in den letzten Jahren durch Innovationen ausgezeichnet. Künftig brauchen wir die Innovationen im Netz. Es geht um die Frage: Wie bekommen wir die Energiewende in die Netze?“, sagte Hüls. Als Unternehmen vor Ort seien die Stadtwerke in einer besonders günstigen Ausgangsposition, da sie auf Veränderungen mit einer größeren Beweglichkeit reagieren könnten. „Es herrschen stürmische Zeiten auf dem Energiemarkt“, erklärte Heller, „wir bleiben bei unseren Stadtwerken und sind hoch zufrieden, dass die Energieversorgung so auch in den nächsten zwanzig Jahren in trockenen Tüchern ist.“



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