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Neuer Kulturbeirat für Bad Pyrmont

Zunächst das Stadtjubiläum 2020 im Blick

BAD PYRMONT. Das mit dem „umgehend“ hat nicht ganz geklappt, aber jetzt ist die Neugründung eines Kulturbeirates für Bad Pyrmont auf dem Weg. Einstimmig hat der Ausschuss für Schulen, Jugend und Kultur einen Antrag der „Gruppe 17“ befürwortet. Der Beirat soll von Kulturschaffenden selbst besetzt und organisiert werden.

veröffentlicht am 17.09.2018 um 16:45 Uhr

Kulturschaffende gibt es reichlich in Bad Pyrmont. Zum Beispiel in den Reihen der Gruppe „Brückenschlag“, die regelmäßig Ausstellungen in den Palmenhäusern des Staatsbades veranstaltet. Foto: Archiv/Hei
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Vorerst einzige Aufgabe soll die Vorbereitung des Stadtjubiläums im Jahr 2020 sein, wenn Bad Pyrmont 300 Jahre Stadtrechte feiert. Nachdem sich der alte Beirat im Februar dieses Jahres aufgelöst hatte, weil in der Zusammensetzung die Kulturschaffenden selber nicht vertreten gewesen waren und ein zielgerichtetes Arbeiten nicht möglich war, hatte die Gruppe im März die umgehende Neugründung des Gremiums angekündigt. Doch bis Ende August dauerte es, bis der Antrag im Rathaus vorlag. „Der zukünftige Kulturbeirat soll sich aus Kulturschaffenden im weitesten Sinne zusammensetzen“, heißt es in dem Antrag. Die Federführung liegt beim Fachgebiet Schulen, Jugend und Kultur unter Leitung von Tobias Honka. Sie soll beauftragt werden, umgehend die zur Umsetzung notwendigen Schritte in die Wege zu leiten und einen Ansprechpartner zur Unterstützung dieses Vorhabens zu benennen. Zunächst soll es eine Auftaktveranstaltung geben, zu der alle Kulturschaffenden von Bad Pyrmont eingeladen werden. „Die Bürger selber müssen angesprochen werden, das muss auch in den Dörfern bekannt gemacht werden“, meinte Ausschussmitglied Monika Brinkmann-Muchow, die schon dem alten Beirat angehört hatte.

Anders als der Beirat von 2015 soll der neue Kulturbeirat von den Kulturschaffenden selbst, nach dem Vorbild anderer Beiräte wie Senioren- oder Behindertenbeirat, besetzt und organisiert werden. „Alle sind eingeladen, am gemeinsamen Projekt Stadtjubiläum 2020 mitzuwirken“, heißt es in dem Antrag. Aber auch über das Stadtjubiläum hinaus sei ein Beirat als Forum für Kulturschaffende und zur Unterstützung des kulturellen Lebens wünschenswert.

Die endgültige Entscheidung über den Beirat trifft am 27. September der Rat.



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