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Stellungnahme der Verteidigungsministerin

Zukunft der Senne noch ungewiss

Augustdorf. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat Augustdorfs Bürgermeister Andreas J. Wulf mitgeteilt, dass ihr keine „offizielle Aussage zu der Frage vorliegt, ob, wann und unter welchen Bedingungen die britischen Streitkräfte die Nutzung des Truppenübungsplatzes Senne beenden“. Nach Kenntnis des Bundesverteidigungsministeriums prüfen die britischen Streitkräfte nach wie vor ihre künftigen Ausbildungsmöglichkeiten weltweit.

veröffentlicht am 27.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:21 Uhr

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Sollten die britischen Streitkräfte den Truppenübungsplatz Senne freigeben, würde das Bundesverteidigungsministerium eine Bedarfsprüfung vornehmen. Diese würde in enger Abstimmung mit dem Land und den Anliegerkommunen erfolgen. Es sei unverändert „beabsichtigt, das Gelände des Truppenübungsplatzes Senne weiterhin militärisch zu nutzen, um den in Augustdorf stationierten Truppenteilen und Dienststellen der Bundeswehr die für die standortnahe Ausbildung erforderliche Infrastruktur bereitzustellen“, schreibt von der Leyen in ihrem Brief. Voraussetzung dafür sei allerdings, „dass der Bedarf an Schieß- und Einsatzausbildung der Streitkräfte in der erforderlichen Art und in den notwendigen Umfängen auf den dafür vorgesehenen Geländeteilen realisiert werden kann.“

Die Verteidigungsministerin schreibt abschließend, dass sie sich der großen Bedeutung des Standortes Augustdorf für die Bundeswehr bewusst sei.

Den vom Bürgermeister vorgeschlagenen Besuch in Augustdorf könne sie jedoch zu Beginn ihrer Amtszeit noch nicht zusagen. Augustdorfs Bürgermeister freut sich über dieses Bekenntnis zu Augustdorf und zur Region. Der Brief der Ministerin mache deutlich, dass Land und Kommunen eine erhebliche Verantwortung zukomme. Sie werden Einfluss darauf nehmen können, welche Zukunft die Bundeswehr in der Region haben wird. Diese sei ein großer Wirtschaftsfaktor und mit mehreren Tausend Arbeitsplätze, erklärt Wulf. red



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