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Ein Raum für „Gesund & Glücklich“

Yoga in der Wandelhalle

BAD PYRMONT. Es ist wohl so, dass es im Königin-Luise-Bad zurzeit nicht ausreichende Kapazitäten für Selbstzahler gibt, aber mit dem Gesundheitsprogramm „Gesund & Glücklich“, das die Bad Pyrmont Tourismus und das Staatsbad bei den Bädertagen im Oktober vorgestellt haben, hat das nichts zu tun.

veröffentlicht am 01.12.2017 um 14:08 Uhr

Dieser Raum in der Wandelhalle wird für „Gesund & Glücklich“ hergerichtet. Foto: yt
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Auf diese Feststellung legt BPT-Chef Karsten Stahlhut wert. „Sämtliche Selbstzahlerangebote finden überwiegen die Freien statt und waren niemals für das KLB geplant“, so Stahlhut, der große Erwartungen in das neue Programm setzt, das zur Freiluftsaison im Frühjahr 2018 starten soll. „Wir haben bereits erste Nachfragen“, berichtet er. Und das soll noch gesteigert werden. Das mediale Interesse sei groß, mehrere Fernsehsender hätten bereits berichtet und im nächsten Bordmagazin „DB MOBIL“, das in einer Auflage von rund 483 000 Stück in Fernzügen ausliegt, werde Bad Pyrmont als Kurort der Zukunft dargestellt, inklusive der neuen Selbstzahlerangebote.

Trotz der finanziell knapp bemessenen Mittel startet die BPT in den nächsten Tagen ein Mailing. „Wir schreiben etwa 6000 Gäste an, die in den letzen drei Jahren in Bad Pyrmont waren und machen sie auf unsere neuen Angebote aufmerksam“, kündigte Stahlhut an. Beziffern könne er das von ihm vermutete große Potenzial von „Gesund & Glücklich“ nicht, „aber ich wäre glücklich, wenn wir im ersten Jahr durchschnittlich je Kurs 10 bis 15 teilnehmende Gäste hätten.“ Das Programm sei von der BPT imitiert und entwickelt und vom Staatsbad mit Inhalten gefüllt worden.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, gibt es eine Alternative. In der Wandelhalle lässt das Staatsbad zurzeit einen Raum herrichten, in dem Übungen wie zum Beispiel Yoga unter Anleitung von Therapeuten des Staatsbades angeboten werden können. „Das wurde ganz bewusst von Beginn an so geplant, um das Konzept für Gäste, die daran noch nicht teilnehmen, erlebbar zu machen. Darum haben wir uns für einen Raum im Zentrum von Bad Pyrmont entschieden. Von Fehlplanung kann also tatsächlich in dem konkreten Fall gar keine Rede sein“, betont der Tourismusmanager.

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