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Wohnhaus explodiert - Ehepaar schwer verletzt

Lügde (ube). Im Lügder Ortsteil Niese ist am Samstagmorgen um 8.10 Uhr ein Wohnhaus explodiert. Der Knall war kilometerweit zu hören, die Druckwelle ließ Gebäude in der näheren Umgebung erzittern. Ein Ehepaar wurde schwer verletzt. Die 72 Jahre alte Frau sei von einem Nachbarn ins Freie geführt worden. Sie hat nach Angaben der Polizei schwerste Brandverletzungen erlitten, ist mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 13“ zur Medizinishen Hochschule Hannover geflogen worden. Ihr 79 Jahre alter Ehemann wurde verschüttet.

veröffentlicht am 03.10.2010 um 13:02 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 02:21 Uhr

explosion
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Lügde (ube). Im Lügder Ortsteil Niese ist am Samstagmorgen um 8.10 Uhr ein Wohnhaus explodiert. Der Knall war kilometerweit zu hören, die Druckwelle ließ Gebäude in der näheren Umgebung erzittern. Ein Ehepaar wurde schwer verletzt. Die 72 Jahre alte Frau sei von einem Nachbarn ins Freie geführt worden. Sie hat nach Angaben der Polizei schwerste Brandverletzungen erlitten, ist mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 13“ zur Medizinishen Hochschule Hannover geflogen worden. Ihr 79 Jahre alter Ehemann wurde verschüttet. Er habe bis zum Hals im Schutt gesteckt, berichtete ein Retter. Unter Einsatz ihres Lebens gruben Feuerwehrleute den Schwerverletzten aus. Er war nach 40 Minuten befreit, wird im Pyrmonter Bathildiskrankenhaus behandelt. Laut Polizei ist es zu einer Gasexplosion gekommen. Die Unglücksursache sei aber noch unbekannt, hieß es. Zwei der vier Außenwände des Einfamilienhauses an der Straße „Am Steilhang“ stürzten ein, die anderen beiden standen schief und waren schwer beschädigt. Der Fußboden des Erdgeschosses stürzte den angrenzenden Hang hinab. Als die 72-jährige Frau den Gasherd in der Küche bedienen wollte, kam es zur Explosion. Das Unglück löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Notärzte aus Bad Pyrmont, Lippe und Bielefeld, Feuerwehren aus Lügde und Bad Pyrmont sowie THW-Einheiten aus Detmold und Herford rückten an. Nachdem Nachbarhäuser evakuiert worden waren, wurde das Haus um 13.30 Uhr mi einem Spezialbagger des Hamelner Abbruchunternehmens Otto kontrolliert zum Einsturz gebracht. Der Schaden wird auf 100 000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.



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