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Grundschulen: CDU-Chef hätte sich zuerst Gespräch mit Beteiligten gewünscht

Wöltje wirft Roeder „Panikmache“ vor

Bad Pyrmont (uk). Der Vorsitzende der Pyrmonter CDU, Dirk Wöltje, hat Bürgermeisterin Elke Christina Roeder „Panikmache“ und eine „Verunsicherung der Eltern“ vorgeworfen, weil sie sich im Gespräch mit den Pyrmonter Nachrichten zur Zukunft der Grundschulen Baarsen und Hagen geäußert hat.

veröffentlicht am 23.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 21:41 Uhr

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„Besser wäre es gewesen, die Bürgermeisterin hätte zuerst das Gespräch mit allen Beteiligten über ein Konzept gesucht und wäre dann in die Öffentlichkeit gegangen“, reagiert Wöltje am Donnerstag auf einen Bericht dieser Zeitung. „Denn es gibt viele verschiedene Wege für eine Lösung.“ Wegen sinkender Schüler- und Geburtenzahlen wird im Rathaus und in der Politik schon länger – laut Wöltje schon seit 2007 – darüber nachgedacht, wie die Zukunft der beiden Schulen ausstehen könnte. Im Interview hatte sich die Bürgermeisterin ausdrücklich für den Erhalt der Schulstandorte ausgesprochen und betont, dass eine Lösung noch völlig offen sei.

„Über die Zahlen ist ja noch nicht einmal der Schulausschuss informiert“, ärgerte sich Wöltje, der dem Stadtrat angehört und als Vertreter auch dem Schulausschuss. Speziell übte er daran Kritik, dass Roeder nicht bereit gewesen sei, am 20. Januar dieses Jahres an einem Gespräch über eine Kooperation der Grundschulen Baarsen und Ottenstein teilzunehmen. Daran hätten sich neben den beiden Pyrmonter Landtagsabgeordneten auch Vertreter der Schulen und Gemeinden beteiligt. „Frau Roeder hat ihre Absage mit der Ansicht begründet, dass dies ein Thema ausschließlich für die Hauptverwaltungsbeamten sei“, so Wöltje. Er kündigte an, dass es auf Vermittlung der Landtagsabgeordneten Ursula Körtner im August in Hannover ein Gespräch mit Vertretern des Kultusministeriums über die Zukunft der Schulen geben soll – gerade auch, weil es im Fall von Baarsen um eine landkreisübergreifende Lösung gehe. Wie Roeder vertritt auch Wöltje die Ansicht, dass eine tragfähige Lösung für die gesamte Ottensteiner Hochebene und für alle Pyrmonter Grundschulen gefunden werden müsse.

Die Zahlen zur Entwicklung der Lernanfänger an den Grundschulen hatte die Bürgermeisterin auf Anfrage dieser Zeitung genannt und dabei auf die besondere Entwicklung in Hagen und Baarsen hingewiesen. Zurzeit befindet sie sich im Urlaub und war für eine Stellungnahme nicht er erreichen.



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