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Bezirksregierung finanziert Studie über Ausbau von Breitband in Lippe

Wo sind Lücken im Netz?

Detmold. Wie können die Gewerbegebiete im Kreis Lippe besser mit Breitbandinternet versorgt werden? Eine Machbarkeitsstudie im Auftrag des Kreises Lippe soll diese Frage klären. Den Förderbescheid über 72 000 Euro hat Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl jetzt in Detmold an Landrat Dr. Axel Lehmann übergeben.

veröffentlicht am 12.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:21 Uhr

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Mithilfe der Studie soll den Kommunen eine Grundlage für die politische Entscheidungsfindung an die Hand gegeben werden, wo die begrenzten verfügbaren Mittel mit Priorität einzusetzen sind und wo Leerrohrmitverlegungen bei Tiefbauarbeiten für einen späteren Glasfaserausbau sinnvoll sind.

Die Studie soll eine technische und geografische sowie eine Wirtschaftlichkeitsanalyse liefern und zeigen, welche Gewerbe- und Industriegebiete zum Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit zuerst mit der NGA-Breitbandstruktur ausgebaut werden sollten. NGA, kurz für Next Generation Access, bezeichnet Zugangsnetze, in denen Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde möglich sind.

Erzielt werden kann das durch die Neuverlegung von Glasfaserkabeln bis zum Endkunden oder durch den Einsatz der Vectoringtechnik im Nahbereich der Verteiler auf den vorhandenen Telefonkabeln. Der Kreis Lippe hat sich seit 2009 die Förderung des Breitbandausbaus in seinen 16 Städten und Gemeinden auf die Fahnen geschrieben. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Detmold und der IHK Lippe zu Detmold konnten bis heute rund 110 Ortsteile und Gewerbegebiete ans schnelle Internet gebracht werden. Für die Versorgung der Unternehmen in Lippe ist jedoch eine bessere Anbindung der Gewerbegebiete notwendig. „Eine Grundversorgung ist weitestgehend gegeben“, weiß Landrat Dr. Axel Lehmann. „Mithilfe der Breitbandstudie wollen wir jedoch jetzt den nächsten Schritt in Richtung einer hochleistungsfähigen Versorgung gehen, dort, wo sie zuallererst benötigt wird“, freut er sich über den positiven Förderbescheid der Bezirksregierung.



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