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Kurdirektor setzt auf Kooperation mit der Hochschule Weserbergland / TU Braunschweig analysiert Therme

Wissen für das Staatsbad

Bad Pyrmont. Kurdirektor Maik Fischer, neuer Geschäftsführer der Staatsbad Pyrmont GmbH, hält viel von „Vernetzungen“ mit anderen Institutionen. Vor allem möcht er die Zusammenarbeit mit Hochschulen (HSW) weiter ausbauen. Im Herbst dieses Jahres beginnt eine auf zwei Semester angelegte Kooperation mit der in Hameln ansässigen Hochschule Weserbergland mit dem Ziel, ein Marktinformationssystem für das landeseigene Unternehmen aufzubauen. Das teilte Fischer jetzt im Gespräch mit dieser Zeitung mit.

veröffentlicht am 13.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:21 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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„Sieben bis zehn Studierende werden sich mit verschiedenen Aufgabestellungen befassen“, so Fischer. Das reiche von Umfragen bis hin zur Erstellung einer Markanalyse. Für ihn gehe es darum, so Fischer, Wissen in sein Unternehmen zu bekommen und dabei ein vernünftiges Verhältnis aus Aufwand und nutzen zu schaffen. Auf der anderen Seite bekämen die Studierenden die Möglichkeit, sich mit einem herausfordernden Projekt bei einem richtigen Unternehmen zu befassen. „Ich halte viel von der Zusammenarbeit, denn das Ergebnis ist qualitativ fast immer besser, als wenn wir jemanden Berufsständigen mit so einer Untersuchung beauftragen“, so der Kurdirektor, der selber einen Lehrauftrag am Institut für Controlling und Unternehmenssteuerung an der Technischen Universität (TU) Braunschweig wahrnimmt.

Auf seine Initiative hatten sich zwölf Studierende des Instituts für Marketing und des Instituts für Controlling vor einem Jahr sechs Monate lang mit der Hufeland-Therme auseinanderzusetzen. Die Fragestellung lautet, ob sich die Therme neue positionieren sollte. Sie führten Umfragen durch, analysierten Produkte und sprachen Empfehlungen aus. „Wir haben einige dieser Empfehlungen übernommen. Zum Beispiel haben die Studierenden festgestellt, dass das Erscheinungsbild der Therme nicht einheitlich war und die Kommunikation unter den Abteilungen verbessert werden könnte.“ Auch die Entscheidung, den Spabereich wieder selber zu führen, sei auf die Untersuchung der Studierenden zurückzuführen. „Meiner Meinung nach hat das alles dazu geführt, dass wir im vergangenen Jahr mehr Gäste in der Therme hatten“, so Fischer. 2014 konnte das Staatsbad 200 000 Besucher – darunter viele jüngere – zählen, 1 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem sei die Zahl der Gäste gestiegen, die sich länger als drei Stunden und den ganzen Tag dort aufgehalten hätten.

Auch mit der HSW habe das Staatsbad Pyrmont, das zu den insgesamt neun Fördermitgliedern zählt, schon zusammengearbeitet, berichtete Fischer und nannte als Beispiele das betriebliche Gesundheitsmanagement und ein Führungskräfteentwicklungsprogramm.



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