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Stadt beendet Arbeitsverhältnis

Wirtschaftsförderin Dr. Heike Betram muss gehen

BAD PYRMONT. Der Versuch der Stadt Bad Pyrmont, die Wirtschaftsförderung auf neue Beine zu stellen, ist im ersten Anlauf gescheitert. „Wir haben das Arbeitsverhältnis mit Dr. Heike Bertram innerhalb der Probezeit beendet“, bestätigte Bürgermeister Klaus Blome auf Anfrage entsprechende Informationen dieser Zeitung.

veröffentlicht am 22.07.2018 um 12:00 Uhr

Dr. Heike Bertram. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Am 1. Februar dieses Jahres hatte die promovierte Wirtschaftsgeografin (Jahrgang 1958) aus Halle bei Bodenwerder ihre Stelle bei der Stadtverwaltung angetreten. Sie war direkt dem Bürgermeister unterstellt, und sollte sich unter anderem um die Neuansiedlung, Betreuung und Bestandspflege von Unternehmen, die Betreuung der Gremien, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierungs- und Fördermittelberatung, Projektmanagement, Netzwerkarbeit, die Pflege des Internetauftritts der Stadt und die Ausarbeitung eines Standortentwicklungskonzeptes. Dafür stand ihr aber lediglich eine halbe Stelle zur Verfügung. Das ist angesichts der Aufgabenbeschreibung dürftig. „Wir sollten noch einmal darüber nachdenken, ob eine halbe Stelle wirklich sinnhaft ist“, antwortete der Bürgermeister auf die Frage, wie es jetzt weitergehe mit der Wirtschaftsförderung, die zuvor im Fachgebiet „Finanzen und Wirtschaft“ bei Stefan Ölmann angesiedelt war, das zum Dezernat II von Kämmerer Eberhard Weber gehört.

Zu den Gründen für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit Bertram wollte sich Blome nicht näher äußern. Allerdings dürfte seine persönliche Wahrnehmung den Ausschlag gegeben haben, über die er zunächst den Verwaltungsausschuss informiert hatte, bevor er seine Entscheidung traf.

Wie es weitergeht, ist zurzeit völlig offen. Die halbe Stelle steht zur Verfügung, nachgedacht wird im Rathaus laut Blome aber auch über verwaltungsinterne Lösungen. Ob eine Neuausschreibung angesichts des Stellenumfangs erfolgreicher als beim ersten Versuch sein wird, dürfte fraglich sein. Neun Bewerber waren damals in die engere Wahl gekommen und zum Vorstellungsgespräch nach Bad Pyrmont eingeladen worden. Aus Politikerkreisen heißt es, dass das Niveau der Kandidaten damals „erschreckend niedrig“ gewesen sei.



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