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Zumindest die FDP und die AfD machen sich Gedanken über die Bürgermeisterwahl

Wird der Kreis der Kandidaten größer?

Bad Pyrmont. Nach dem Rücktritt von Udo Nacke als CDU-Fraktionsvorsitzender und dem damit verbundenen Verzicht auf eine Bürgermeister-Kandidatur läuft bei den Christdemokraten die Suche nach einem Nachfolger noch auf Hochtouren. Auch bei den Sozialdemokraten ist noch keine Entscheidung gefallen. Wenngleich in Bad Pyrmont ganz fest damit gerechnet wird, dass sich Elke Christina Roeder einer Wiederwahl stellen wird, hat sich die Amtsinhaberin bis dato noch nicht erklärt. Das soll aber ihren Aussagen zufolge noch im November geschehen.

veröffentlicht am 07.11.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:21 Uhr

Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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Und auch in den Reihen der FDP wird zurzeit überlegt, ob die Liberalen nach der Kündigung der Mehrheitsgruppe mit einem eigenen Kandidaten in den Bürgermeister-Wahlkampf ziehen sollen. Schon allein, um nach den beiden Desastern bei den Urnengängen zum Land- und Bundestag in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit präsent zu bleiben, wie Bad Pyrmonts FDP-Vorsitzender Oliver Steinwedel bestätigt. „Das ist eine Option“, sagt der Parteichef, betont aber auch gleich, dass es bei den Pyrmonter Liberalen niemanden gebe, der zu einer Kandidatur bereit sei. „Ich schließe nichts aus, wir gucken, ob wir die Suche erweitern. Aber es muss eine Person sein, die Erfahrung hat und das Bürgermeisteramt auch ausüben kann. Davon, nur einen Zähl-Kandidaten ins Rennen zu schicken, halte ich nichts“, sagt Steinwedel, betont aber, dass die FDP die Augen offenhalten wolle.

Die Grünen wollen auf einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten verzichten. „Das spaltet nur die Stimmen“, begründet Fraktionsvorsitzender Klaus Muchow und kündigt an: „Sobald sich die Kandidaten der anderen Parteien gefunden haben, laden wir sie ein, um Gespräche zu führen. Dann werden wir festlegen, wen wir unterstützen.“ Das Anforderungsprofil der Grünen: „Der entsprechende Bewerber darf kein Spaltpilz, sondern muss integrativ sein“, wie Muchow erklärt.

Auch der Bürgersinn, mit zwei Mitgliedern im Pyrmonter Rat vertreten, wird wohl keinen eigenen Bürgermeister-Kandidaten ins Rennen schicken. „Darüber haben wir allen Ernstes noch nicht gesprochen. Ob es eine Option ist, weiß ich nicht, aber ich sage mal eher nein“, erklärt Wilfried Seibel. Bevor in diese Richtung überhaupt überlegt werde, wolle man erst einmal die Kandidaten-Kür der CDU abwarten.

Ob die „Alternative für Deutschland“ einen Bewerber für das Bürgermeisteramt präsentiert, ist derzeit noch offen. „Darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht, aber ich schließe das nicht aus“, sagt die stellvertretende Kreisvorsitzende Martina Tigges-Friedrichs, die derzeit auch als kommissarische Landesvorsitzende der Anti-Euro-Partei fungiert. Sie kündigt eine Entscheidung noch im November an.



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