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DLRG-Ortsgruppe zieht positive Bilanz

„Wir sind auf dem richtigen Wege“

Bad Pyrmont. Als einer der am besten aufgestellten Vereine in Bad Pyrmont hat sich die DLRG-Ortsgruppe bei ihrer Jahreshauptversammlung präsentiert. Die Bilanz des letzten Jahres, betonte der Technische Leiter Norbert Jaros, sei eindrucksvoll. So sei die Zahl der Neuzugänge an den Schwimmlehrgängen um etwa zwei bis drei pro Monat gestiegen, von denen dann auch zwei bis drei als DLRG-Mitglieder „hängenblieben“. Und auch immer mehr Eltern nutzten die Möglichkeiten, an den Schwimmabenden teilzunehmen. So konnte die inzwischen 64. Jahreshauptversammlung als voller Erfolg verbucht werden, zumal die Zahlen für sich sprechen. Wiederum lag die Menge der Altpapiersammlung bei zirka 106 Tonnen und erreichte damit fast das Niveau des Vorjahres. Auch die Aktenvernichtung wurde gut angenommen. Es wurden viele ehrenamtliche Stunden investiert. Für die gute Ausbildung und die Teilnahme an Wettbewerben sowie anderweitigen Einsätzen gab es vom Vorsitzenden Hans-Joachim Geipel mehrfaches Lob. Da hatte sich die Ortsgruppe sehr engagiert gezeigt, als es um die Aufsicht über Segelboote beim Kinderfest auf der Schlossgraft ging, da wurden das Holloween-Schwimmen organisiert und zahlreiche Schwimmlern-Veranstaltungen absolviert. 722 Kinder und 250 Erwachsene nahmen an den Trainingsabenden teil – eine großartige Resonanz. Auch die verschiedenen Jugendschwimmabzeichen wurden mit dreimal Bronze, zweimal Silber und achtmal Gold als sehr erfolgreich verbucht. Zu den sechsmaligen Juniorrettern kamen zweimal Bronze- und siebenmal Silberabzeichen hinzu. „Unser Kurs ist wohl der richtige,“ resümierte Norbert Jaros, denn die zunehmenden Teilnehmerzahlen und die Resonanz der Eltern gepaart mit dem Faktor Freude zeige, dass man auf dem richtigen Wege sei. „Auf die nächsten 50 Jahre gesehen – wir machen so weiter“, sagte er, doch gibt es auch etwas Essig im Wein der DLRG. Wie Hans-Joachim Geipel berichtete, hat der Verein gegenwärtig keine Jugendabteilung und das, so Geipel, „liegt daran, dass Jugendliche offensichtlich kein Interesse daran haben, Verantwortung zu übernehmen“. Ein großes Problem stellt nach Ansicht des Vorsitzenden, des Technischen Leiters sowie des stellvertretenden Betriebsleiters der Stadtwerke, Marc Pletat, ein Schwimmunterricht für Migranten dar, der laut Pletat „nicht umfangreich geleistet werden kann, da Fachkräfte fehlen“. Die Strukturen, betonten alle unisono, seien nicht ausreichend und man sei an den Kapazitätsgrenzen.

veröffentlicht am 01.03.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:48 Uhr

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Kapazität sei nur noch für die Ausbildung von Rettungsschwimmern vorhanden, die jedoch, um das silberne Abzeichen zu erwerben, noch vor Ende der Hallenbadsaison daran arbeiten müssten. Allesamt einstimmige Wiederwahl-Ergebnisse erhielten unter der Wahlleitung von Bezirksleiter Ortwin Kreft Hans-Joachim Geipel als Vorsitzender, Karl-Heinz Isenberg als Stellvertreter, Doris Beckmann als Schatzmeisterin und Tim Vogt als ihr Stellvertreter. Technische Leiter bleiben Marc Pletat und Norbert Jaros. Geehrt wurden für zehn Jahre Mitgliedschaft Janette Strusch, für 40 Jahre Karl-Heinz Isenberg und für sogar 50 Jahre Michael Gerth und Achim Schulze.ar



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