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Max-Born-Realschule verabschiedet ihre Abschlussklassen

„Wir sind am Ziel und die Lehrer am Ende“

Bad Pyrmont. Dass es im Leben nicht nur auf Leistung und gute Noten ankommt, sondern dass auch Dinge wie Solidarität, Toleranz und Entscheidungsfreude zählen, gaben die Lehrer der Max Born-Realschule den Schülern der Abschlussklassen 10 bei der Entlassungsfeier mit auf den Weg. Doch Urkunden und Zertifikate gab es auch: Ob bei Sammlungen für die Kriegsgräberfürsorge oder als Streitschlichter, in jüngster Zeit auch bei der Unterstützung von Flüchtlingsfamilien – immer hätten sich die Schüler und Schülerinnen ehrenamtlich eingesetzt, lobten die Lehrer.

veröffentlicht am 11.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:41 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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„Die Jugendlichen haben den Flüchtlingskindern beim Erlernen der deutschen Sprache geholfen und ihnen so gezeigt, dass sie willkommen sind“, schilderte Burkhard Seebaum im Namen seiner Lehrerkollegen die Aktivitäten der drei Klassen. „Es ist ein guter Jahrgang“, stellte Steffen Engel fest. Auch, was die schulischen Leistungen angingen: 30 qualifizierte Realschulabschlüsse (das sind 35,7 Prozent der Absolventen), 50 Realschulabschlüsse und vier Abgangszeugnisse seien in den drei Klassen erreicht worden.

Als Jahrgangsbester wurde Nouri Hilscher von Bürgermeister Klaus Blome ausgezeichnet. Der 16-Jährige, der sich besonders für Naturwissenschaften interessiert und wegen Umzugs seiner Familie nach Hamburg dort ein Gymnasium besuchen wird, kann einen Notendurchschnitt von 1,6 aufweisen. Für besonderes soziales Engagement als Streitschlichterin und als zweite Vorsitzende im Jugendparlament wurde Butsayamat Noinot (17) von Tobias Honka vom Schulamt der Stadt mit einer Urkunde geehrt. Ein internationales Zertifikat für besondere Englischkenntnisse erhielt Hans-Viktor Wegener.

„Die neue Freiheit, die ihr euch so lange gewünscht habt, müsst ihr nun gestalten mit mehr Pflichten und Verantwortung. Der geschützte Raum der Schule ist vorbei“, wandte sich Schulleiterin Barbara Wendeln-Henke an die Absolventen und zitierte ein Motto, das auf der Einladung zu dieser Feierstunde stand: „Im Leben geht es nicht darum, zu warten, dass das Unwetter vorbeizieht, sondern zu lernen, im Regen zu tanzen.“

Im Namen seiner Mitschüler dankte Mert Yildiz den Lehrern für ihren Einsatz und stellte lakonisch fest: „Wir sind am Ziel und die Lehrer am Ende.“ Als Vertreterin des Elternvereins gab Selma Einhaus den Schülern gute Wünsche für ihre Zukunft mit auf den Weg.

Umrahmt wurde die Feierstunde in der Aula der Realschule von musikalischen Beiträgen jüngerer Schülerinnen. Ketti Vellauer, Klavier, und Merle Rüsenberg, Querflöte, spielten klassische und moderne Titel. Dann zogen die 84 Schüler gemeinsam aus der Aula hinaus ins Leben – begleitet vom Beifall ihrer Angehörigen, Freunde und Lehrer.



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