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Fraktionsvorsitzender Diedrichs: „Ein fünfstöckiges Gebäude wäre für das Stadtbild eine Katastrophe“

„Wir für Pyrmont“ lehnt Parkhaus ab

BAD PYRMONT. Der Bau eines Parkhauses neben dem Neubau eines Feuerwehrhauses für die Ortswehren Bad Pyrmont und Holzhausen auf dem Parkplatz am Gondelteich stößt in Bad Pyrmont von vielen Seiten auf Kritik. Zu den Kritikern gehört jetzt auch die Wählergemeinschaft „Wir für Pyrmont“.

veröffentlicht am 05.11.2018 um 15:40 Uhr
aktualisiert am 05.11.2018 um 21:50 Uhr

Foto: pixabay
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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„Wir werden unseren Arm für ein Parkhaus nicht heben“, bestätigte der Fraktionsvorsitzende Lars Diedrichs entsprechende Informationen dieser Zeitung auf Nachfrage. „Für das Stadtbild wäre so ein fünfgeschossiges Parkhaus eine Katastrophe“, begründete Diedrichs die Ablehnung seiner Fraktion, die Teil der Mehrheitsgruppe 17 im Rat ist. Und auch an den Kosten in Höhe von vier bis fünf Millionen Euro stört sich WiR. „Das passt überhaupt nicht zur finanziellen Situation der Stadt“, so der Fraktionschef. Dass ein Parkhaus den Individualverkehr fördere, passe ohnehin nicht zur aktuellen Entwicklung. Bei der Wählergemeinschaft glaubt man auch nicht, dass so ein Haus, das sich an Großveranstaltungen wie Landpartie und Goldener Sonntag ausrichte, übers ganze Jahr gesehen gut ausgelastet wäre.

Doch mit dem Neubau des Feuerwehrhauses fallen am Gondelteich laut Stadt 395 Parkplätze weg, und das sieht der Einzelhandel kritisch. „WiR“ hält es für möglich, gut 100 Parkplätze rund ums Stadion schaffen zu können, unter anderem entlang der Südstraße im Grünstreifen. „Das ist aber eine laienhafte Schätzung, die Fachleute überprüfen müssten“, so Diedrichs. Weitere 100 Parkplätze könnten auf dem Waisenhofgelände und vielleicht an der Anzio-Allee entstehen. Sollte das nicht reichen, soll die Fläche zwischen dem Fußballplatz an der Bahnhofstraße und der Tankstelle geprüft werden, die mit einem Shuttlebetrieb versorgt werden könnte. Allerdings ist das Gelände Hochwassergebiet. „Aber es könnte temporär zur Verfügung stehen, und im Sommer ist die Gefahr eines Hochwassers nicht so groß“, so Diedrich.

Heute wird sich der Bau- und Umweltausschuss des Rates ab 18 Uhr im Rathaus in öffentlicher Sitzung mit dem weiteren Verfahren befassen.



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