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Grobe Schätzung geht von Kosten in Höhe von 2 Millionen Euro aus

Wie teuer wird die Sporthalle?

Bad Pyrmont. Die Sporthalle an der Südstraße muss dringend saniert werden. Grobe Schätzungen gehen von Kosten in Höhe von 2 Millionen Euro aus. Ein Hammer für die Kurstadt, die auch an anderen Stellen nachbessern muss.

veröffentlicht am 24.02.2016 um 17:39 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

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Autor:

von Klaus Titze
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Da bekamen die Kommunalpolitiker beinahe Schnappatmung und Udo Nacke (CDU) äußerte spontan: „Dann können wir auch neu bauen!“ Bauamtschef Matthäus Schmidt hatte den Bauausschuss über Projekte im Tief- und Hochbau informiert, mit denen sich das Bauamt in diesem Jahr zu beschäftigen habe. Darunter fielen auch erforderliche Brandschutzmaßnahmen und eine grundlegende Sanierung der Sporthalle an der Südstraße. Nach einer groben Schätzung könnte die Sanierung der Halle möglicherweise Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro verursachen.

Auf Nachfrage räumte Schmidt allerdings ein, dass es tatsächlich nur eine sehr grobe Schätzung sei und man das Ergebnis einer Untersuchung abwarten müsse, um endgültige Aussagen machen zu können. Das Ergebnis werde im Sommer 2016 erwartet, sodass die Maßnahme dann für den Haushalt 2017 angemeldet werden könne. Auch folgten er und Hans-Joachim Böhnke vom Bauamt der Anregung aus dem Ausschuss, auch einen Neubau der Sporthalle in die Abwägung einzubeziehen, sobald der Kostenrahmen abzusehen ist.

Neben der Sporthalle führte der Bauamtsleiter auch die Dachsanierung des Rathauses an, wobei wohl ein Drittel der kalkulierten Gesamtkosten von 450 000 Euro die Stadt werde aufbringen müssen. Bis zum Ablauf 2016 sollte jedoch die Maßnahme abgeschlossen sein. Ebenso sollen Arbeiten am Dachgeschoss und für einen zweiten Rettungsweg an der Herderschule bis zu den Schulferien im Sommer erledigt sein wie auch die Sanierungsarbeiten an der ehemaligen Orientierungsstufe, die bereits seit Dezember 2015 ausgeführt werden.

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  • Der südliche Bereich der Brunnenstraße soll noch in diesem Jahr saniert werden. Kosten: fast 500 000 Euro. Fotos: ti
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Böhnke setzte den Maßnahmenreigen mit den Tiefbauprojekten fort. Dabei gehe es um weitere Gehwegsanierungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Ortsteil Oesdorf sowie um erforderliche Straßensanierungen und -endausbauten. Hier würden die unterschiedlichen Anforderungen an eine barrierefreie Gestaltung Kopfzerbrechen bereiten, da beispielsweise für Geh- oder Sehbehinderte andere Maßstäbe gelten würden. Unterstützung in diesen Fragen sagte der Behindertenbeirat zu.

Auch die Sanierung des südlichen Bereiches der Brunnenstraße falle noch in diesem Jahr an. Dafür müssten annähernd 500 000 Euro aufgewendet werden, auch weil unter anderem leitendes Pflaster für Sehbehinderte eingebracht werden soll. Die vor kurzem an der Nordseite entfernten Säuleneichen seien inzwischen an anderen Stellen in der Stadt wieder eingepflanzt worden. Bevor nun wieder Linden gepflanzt werden, wolle man das Pflanzumfeld für die zukünftigen Bäume verbessern.

Als letztes kam der Bahnhofsvorplatz zur Sprache. Dort sei die Stadt allerdings noch auf der Suche nach Möglichkeiten, Fördergelder zu erhalten. Den Grunderwerb habe die Stadt inzwischen vollzogen. Bezüglich der Gestaltung könne durchaus auf frühere Planungen zurückgegriffen werden, so Hans-Herbert Webel (SPD), womit man sich erneute Planungskosten erspare. Und Nacke forderte, selbst wenn es zu keiner Umgestaltung der Kreuzung zu einem Kreisverkehr kommen sollte, das Einfahrtbild der Bahnhofstraße in jedem Fall mit umzugestalten.

Städteplanerisch, so der Bauamtschef, stünden die beantragten Erweiterungen des Aldi-Marktes in Holzhausen und des Lidl-Marktes an der Waldecker Straße auf der Agenda. In dem Umfeld der Waldecker Straße und der Helenenstraße gebe es zudem die Vorhaben der betrieblichen Erweiterung der Leiterbaufirma wie auch die Schaffung von Wohnbebauung. Bezüglich der Baumaßnahme Altenauplatz wäge der Planer nun die nach Aushang gemachten Eingaben ab und erarbeite Vorschläge für den Bauausschuss.



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