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Konzert mit Luisa Islam-Ali-Zade, Mathias Mönius und Yinghao Liu im Rahmen des Pyrmonter Salons

Wie passen Revolution und Klassik zusammen?

BAD PYRMONT. Revolution und Klassik: Was sich so anhört, als gehöre es nicht zusammen, wird aber am kommenden Sonntag, 7. November, das Thema des Konzertes des Pyrmonter Salons sein. Die drei Musiker wollen zeigen, dass in den Werken der Klassik durchaus gesellschaftliche Veränderungen eine Rolle spielen.

veröffentlicht am 01.11.2021 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 01.11.2021 um 20:10 Uhr

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Bereits vor neun Jahren bewies die heute in Bad Pyrmont lebende Mezzosopranistin und erste Vorsitzende des Pyrmonter (Musik-)Salons, Luisa Islam-Ali-Zade, bei einem Konzert in der Hamelner Sumpfblume, dass politische Veränderungen, Situationen und Revolutionen sich auch in der klassischen Musik widerspiegeln. Islam-Ali-Zade wurde seit dieser Zeit immer wieder gebeten, ein derartiges Konzert noch einmal zu geben. Im Rahmen des Pyrmonter Salons ist es nun so weit, wenn auch mit anderen Werken. Begleitet wird Islam-Ali-Zade durch Mathias Mönius, der als musikalischer Leiter der Welturaufführung der Kammeroper „Das Knabenherz von Pyrmont“ bekannt ist, und durch den jungen Bassbariton, Yinghao Liu, der in Wuhan und Hannover studierte und Schüler von Musik-Meistern, wie Siegfried Jerusalem, ist. Trotz seiner Jugend ist Yinghao Liu schon heute ein gefragter Opernkünstler, der bereits Preise bei internationalen Gesangswettbewerben gewann und zu dessen Repertoire unter anderem Figaro und Bartolo in Le Nozze di Figaro, Leporello und Masetto in Don Giovanni, Rocco in Fidelio, Kaspar in Der Freischütz, Colline in La Boheme und Gremin in Eugene Onegin gehören. Bei einer internen Veranstaltung des Pyrmonter Salons im September löste er eine bis heute anhaltende Begeisterung aus. „Wenn Gott nicht schläft, wird er ein Weltstar“, erklärt Prof. Dr. Wolf-Rainer Cario, zweiter Vorsitzender des Pyrmonter Salons.

Nachdem der Popart-Maler Theo Schäfer aus persönlichen Gründen eine ursprünglich geplante Vernissage abgesagt hatte, wird die Zeit nun genutzt, um mit Musik von Tschaikowsky, Beethoven, Schubert und Schumann zu demonstrieren, in welcher Art und Intensität sich große Komponisten und Interpreten mit den gesellschaftlichen Situationen und Umbrüchen ihrer Zeit auseinandersetzten.


Das Konzert findet unter 3G-Bedingungen statt. Es beginnt am Sonntag, 7. November, um 15 Uhr im „Quäkerhaus“ an der Bombergallee 9. Karten sind zum Preis von 25 Euro (Salonmitglieder: 20 Euro) an der Kasse zu erhalten.



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