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Wie hoch wird der Wohnpark Alt Bahthildis?

Bad Pyrmont (uk). Zwar steht noch nicht fest, ob aus dem Projekt „Wohnpark Alt Bathildis“ auch Realität wird, doch in der Nachbarschaft macht man sich trotzdem Sorgen darüber, dass die geplante Bebauung mit Mehr- und Einfamlienhäusern „zu massiv“ ausfallen könnte. Diese Sorge hat sich bis in die Reihen der Politiker herumgesprochen, die darüber jetzt im Bau- und Umweltausschuss Klarheit haben wollten.

veröffentlicht am 21.10.2009 um 15:41 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 11:41 Uhr

Wohnpark
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Bad Pyrmont (uk). Zwar steht noch nicht fest, ob aus dem Projekt „Wohnpark Alt Bathildis“ auch Realität wird, doch in der Nachbarschaft macht man sich trotzdem Sorgen darüber, dass die geplante Bebauung mit Mehr- und Einfamlienhäusern „zu massiv“ ausfallen könnte. Diese Sorge hat sich bis in die Reihen der Politiker herumgesprochen, die darüber jetzt im Bau- und Umweltausschuss Klarheit haben wollten.
 Bekanntlich musste die Stadtsparkasse, die das generationsübergreifende Wohnen auf dem ehemaligen Krankenhausgelände zwischen Löwenser Straße und Solbadstraße verwirklichen will, überarbeiten, um baurechtliche Belangen wie etwa Feuerschutz und Nachbarschaftsschutz gerecht zu werden. Folge. Ein Geschoss und damit auch einige Wohnungen weniger für die Mehrfamilienhäuser an der Löwenser Straße und ein Einfamilienhaus weniger an der Solbadstraße. „Doch im wesentlichen verfolgen wir das anfängliche Konzept weiter“, so der verantwortliche Architekt Olaf Ballerstedt.
 Doch die Sorge blieb, dass der gesamte Komplex die Nachbarschaft dominiert, dass die Haushöhen an der Löwenser Straße sich an den Höhen der gegenüberliegenden Häuser orientieren werden. „Wir hoch werden die Häuser“, wollten darum sowohl CDU-Fraktionschef Udo Nacke als auch Hans-Herbert Webel von der SPD wissen. Nicht ohne Grund, denn bei der ursprünglich vorgesehenen viergeschossigen Bauweise hätten es bis zu 13 Meter sein können, plus einem 1,50 Meter hoher Aufsatz für die Fahrstühle. Jetzt soll im Bebauungsplan für drei Geschosse eine maximale Höhe von 12 Meter festgesetzt werden, also ein Meter weniger. Dazu kommt das Fahrstuhlhäuschen. „Die Gebäude stehen aber durch die Hanglage tiefer, die Gebäude gegenüber sind deutlich höher“, versicherte der für den Bebauungsplan zuständige Stadtplaner Wolfgang Würstlin. „Die Gebäude sind nicht höher als die seitlichen Nachbargebäude und niedriger als das, was heute auf dem Grundstück steht“, versuchte Sparkassenchef Martin Lauffer den Bauausschuss zu überzeugen, was ihm auch gelang. Udo Nacke sprach am Ende von einer „transparenten Bebauung“.

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