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Nächste Woche sind 400 Passanten gefragt

Wie attraktiv ist Bad Pyrmonts Innenstadt?

BAD PYRMONT. Wie attraktiv ist die Innenstadt? Was kann man hier gut einkaufen? Kann man lecker Essen gehen? Oder Kaffee trinken? Und: Wie sauber ist es hier? Wie sicher? Wie lebendig? Nächste Woche sind die Antworten von 400 Menschen auf diese und viele andere Fragen zur Pyrmonter Innenstadt erwünscht.

veröffentlicht am 20.09.2018 um 20:43 Uhr

400 Menschen dürfen an der Umfrage in Bad Pyrmont teilnehmen. Etwa zehn Minuten wird es dauern, die Fragen zu beantworten. Foto: jl
Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Für die republikweit zeitgleich durchzuführende Umfrage „Vitale Innenstadt 2018“ schwärmen am Donnerstag, 27. September (9 bis 17 Uhr), und am Samstag, 29. September (10 bis 16 Uhr), insgesamt 16 Rathaus-Mitarbeiter aus.

Passanten, die sich dann etwa zehn Minuten Zeit zum Mitmachen nehmen, bekommen – natürlich anonym – Gelegenheit, ihre ganz persönliche Sicht auf die Pyrmonter Innenstadt einfließen zu lassen in ein Gesamtbild. Die vergebenen Schulnoten vergleichen die Unternehmensberater des früher bei der Uni Köln angesiedelten, inzwischen ausgegründeten „Instituts für Handelsforschung“ (IFH) dann mit den Noten aus anderen Städten. Daraus leiten sie ein Bild ab, das der Stadtverwaltung voraussichtlich im Frühjahr 2019 präsentiert wird.

Bürgermeister Klaus Blome (parteilos) hofft, dass die Studienergebnisse „am Ende auch der Stadt bei ihrer Arbeit helfen“. Die Fragestellung dabei: Womit punktet Bad Pyrmont? Wo liegen die Schwächen? Wo gibt es Optimierungspotenzial? Die Leerstände seien zwar ein offensichtliches Problem. Aber, so Blome: „Man muss die Probleme benennen und versuchen, sie zu lösen, soweit es in der eigenen Macht steht.“ Aber gerade in jüngster Zeit gebe es einige neue Geschäfte wie den Lebensmittelladen in der Kirchstraße, einen Blumenladen und einen Friseur.

Der vom IFH angefragten Teilnahme an der Studie hatten Bad Pyrmonts Politiker im März im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss zugestimmt (wir berichteten). Nach dem Weggang der zeitweiligen Pyrmonter Teilzeit-Wirtschaftsförderin hat Kämmerei-Leiter Stefan Ölmann die Organisation der Studie vor Ort „geerbt“.

Weil das Rathaus eigene Leute mit den Zetteln auf die Straße schickt, die ähnlich aussehen wie sehr große Arztrezepte, halten sich die Kosten für die Stadt in Grenzen. Auf etwa 7500 Euro schätzt Ölmann den Aufwand, inklusive folgender Beratung durch die „CIMA Beratungs- und Management GmbH“ (München), in die die örtlichen Gewerbetreibenden eingebunden werden sollen.

Insgesamt 115 Orte nehmen an der Studie teil, wie das IFH gestern auf Anfrage mitteilt. Die Zahl der Teilnehmer lag bei der letzten Studie 2016 allerdings leicht höher. Da machten 122 Orte mit.

Dass die Berater insbesondere die weitere Digitalisierung des stationären Einzelhandels im Fokus haben, könnte an den Förderern des Instituts liegen. Unter denen finden sich – neben namhaften Herstellern und Händlern – auch diverse Unternehmen wie etwa Paypal, deren Geschäftsmodelle einzig auf dem Online-Handel basieren.



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