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Aufsichtsrat der „Bad Pyrmont Tourismus“ bereitet Suche nach Nachfolger für Jürgen Drescher vor

Wer wird neuer Chef in der Touristinformation?

Bad Pyrmont (uk). Der Aufsichtsrat der Bad Pyrmont Tourismus GmbH (BPT) bereitet den Wechsel in der Geschäftsführung des Unternehmens vor. Zum 30. April 2010 wird der jetzige Geschäftsführer Jürgen Drescher – aus Altersgründen, wie er sagt – aus der BPT ausscheiden. Bereits am 1. April soll sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin im Infozentrum beginnen, um eine Übergangsphase zu ermöglichen.

veröffentlicht am 12.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 12:41 Uhr

Seit 1995 ist Jürgen Drescher Chef der Touristinformation. Ende
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In seiner jüngsten Sitzung hat der Aufsichtsrat des Unternehmens, das von der Stadt, dem Staatsbad und dem Kur- und Verkehrsverein Bad Pyrmont als Gesellschafter getragen wird, nicht nur entschieden, dass es einen Nachfolger für Drescher geben soll, sondern auch die Auswahlprozedur für diese neue Stelle beraten. Laut dem BPT-Aufsichtsratsvorsitzenden, Kurdirektor Heinz-Hermann Blome, läuft zurzeit unter den Gesellschaftern noch die redaktionelle Abstimmung der Ausschreibung, die dann deutschlandweit verbreitet werden soll.

Die grundlegenden Anforderungen an den Neuen oder die Neue sind aber klar. Ein kaufmännischer Hintergrund, eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung oder Ähnliches und nicht zuletzt Erfahrungen in der Tourismusbranche sind einige der Kriterien, die der Bewerber laut Blome mitbringen sollte. Der neue Marketingchef Bad Pyrmonts muss nämlich in der Lage sein, sich an den Schwerpunkten einer Weiterentwicklung Bad Pyrmonts orientieren zu können. Ebenso dürfe das „Wirken nach Innen“, wie es Blome formuliert, nicht kleingeschätzt werden. Integrationsfähigkeit und Solidaritätsfähigkeit sind zwei Kriterien, die er oder sie benötigt, um die Pyrmonter hinter einer Fahne zu versammeln. „Auch die Kliniken, die von Haus aus schon eine gute Arbeit machen, wollen sich in seiner oder ihrer Arbeit wiederfinden“, so Blome.

Die Erwartungen sind also groß, zumal die BPT nach Blomes Worten in der Kur-stadt eine wichtige Rolle spielt. Erst mit diesem Unternehmen, das Mitte der 90er Jahre gegründet wurde, habe Bad Pyrmont begonnen, seine Marketingaktivitäten und Kräfte professionell zu bündeln. „Mit der Bad Pyrmont Tourismus wurden gemeinsame Ziele formuliert. Diesen Konsens gab es vorher nicht, weil es unterschiedliche Prioritäten gab“, so der Kurdirektor. „Dass es uns im Vergleich mit anderen Kurorten noch silber geht, ist eine Folge dieser Arbeit, die uns viele Kurorte nachgemacht haben.“

Blome erwartet eine Fülle von geeigneten Bewerbern um die Nachfolge Dreschers. Die Vorauswahl soll die Personalabteilung des Staatsbades treffen, die Entscheidung trifft dann der Aufsichtsrat, in dem Stadt und Staatsbad jeweils vier Stimmen und der KVV drei Stimmen haben.

Der BPT-Chefsessel wird zum dritten Mal besetzt, denn die Gesellschaft begann 1994 mit einem Fehlstart in der Führungsposition, da der damals ausgesuchte Bewerber die Probezeit nicht überstand. Jürgen Drescher trat 1995 an und ist bis heute geblieben. Nach seinem Ausscheiden aus der BPT will der 63-Jährige sich weiter seiner Dozententätigkeit an der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel widmen, wo er Vorlesungen über Tourismusmanagement hält. Interessiert ist er überdies an der Leitung der Serviceagentur beim Heilbäderverband Niedersachsen, wenn die Stelle nach dem Ausscheiden von Heinz-Gustav Wagener, einst Kurdirektor in Bad Pyrmont, frei wird.

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