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Wie die Holzhäuser Brandkasse die Ortswehr mit sechs Totmannmeldern unterstützt

Wenn Not am Mann ist, schrillt der Melder

Bad Pyrmont (ar). Ein startender Düsenjet ist nichts dagegen, wenn der Totmannmelder so richtig loslegt. Wen der Träger des Geräts den sieben Sekunden langen Voralarm nicht selbst abschaltet, schrillt aus dem zigarettenschachtelgroßen „motion-SCOUT“ ein 95 Dezibel lauter Sirenenton. Der zeigt an, dass sein Träger in einer Notlage ist und sich nicht mehr bewegt. Bei Feuerwehreinsätzen an verqualmten Brandherden, in vergifteten Räumen oder unter eingestürzten Gebäuden kann der kleine Tausendsassa so Leben retten.

veröffentlicht am 26.11.2010 um 15:44 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 23:21 Uhr

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Sechs dieser Geräte übergab Karl Wortmann vom „Verein zur gemeinschaftlichen Tragung von Brandschäden Holzhausen“ jetzt Holzhausens Ortsbrandmeister Reiner Bollmann und Gruppenführer Maik Gödeke. Der Verein, besser bekannt als „Holzhäuser Brandkasse“, hat die „Totmannmelder“ speziell für Atemschutzgeräteträger beschafft, weil sie häufig gefährlichen Situationen ausgesetzt sind und die Ausstattung mit solchen Geräten nicht zu den Pflichtaufgaben der Stadt gehört. „Die Ortswehr hat mit der Brandkasse eine Art Kooperation geschlossen,“ erklärt Maik Gödeke. „Dabei werden gemeinsame Veranstaltungen und auch Mitgliederwerbung durchgeführt. Im Prinzip funktioniert das auf Gegenseitigkeit.“ Seit über 100 Jahren hilft diese Zusammenarbeit beiden Seiten: Die Brandkasse spendet immer wieder einmal Uniformteile, Löschmittel oder auch Geld, und im Gegenzug verstärken die Feuerwehrleute dem verein bei. „Diese gegenseitige Förderung könnte beispielhaft für eine künftige Zusammenarbeit auch anderer örtlicher Vereine sein“, sagt Karl Wortmann.

Jetzt werden die Feuerwehrkameraden in die Bedienung der Totmannmelder eingewiesen – in der Hoffnung, dass sie möglichst nicht im Ernstfall benötigt werden.

Reiner Bollmann, Karl Wortmann und Maik Gödeke (v. li.) mit den Totmannmeldern. Foto: ar



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