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Osterhasen malen Weihnachtseier

Wenn der Klimawandel verrücktspielt: Aufführung der Herderschule

BAD PYRMONT. Vielleicht wird es eines Tages Wirklichkeit: Der Nikolaus schwitzt in seinen warmen Klamotten, ein Typ im T-Shirt lässt es schneien, die Osterhasen bewundern den geschmückten Baum und verteilen gefärbte Weihnachtseier. Schuld an diesem Kuddelmuddel ist natürlich der Klimawandel – besser gesagt ein „Zeitenmann“, der mit seiner Maschine das Wetter immer wieder wendet. So fantasievoll und witzig behandelt das ernste Thema ein Mini-Musical, aufgeführt von der Musical-AG der Herderschule.

veröffentlicht am 21.12.2018 um 16:13 Uhr

Weihnachtsmann contra Zeitenmann: Mini-Musical von der AG der Klassen 3/4 aufgeführt. Foto: Hei
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Karin Heininger Reporterin
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„Der Zeitenmann“ oder „Weihnachten gibt`s hitzefrei“ hieß das Hauptstück der Musik-und Theateraufführung, für die wie immer die Max Born-Realschule ihre Aula zur Verfügung stellte. Dort konnten sich die Schüler und Schülerinnen der dritten und vierten Klassen nach Bedarf und Herzenslust auf der Bühne ausbreiten, unbeschwert agieren und ihre modernen, musikalisch mitreissenden Songs singen und rappen. So wie „Schubidu und Schubidei, das hier ist ein Weihnachtsei“ oder „Wer ist der Typ mit dem dicken Bauch?“

Eine gelungene Darbietung, ausdrucksvoll und selbstbewusst von den kleinen Künstlern und Künstlerinnen interpretiert. Und weil es live ist, kann es schon mal passieren, dass ein Weihnachtsbaum, der im Spiel als standfest bewundert wird, einfach umfällt – zum Spaß aller Kinder und auch der Erwachsenen.

Musiklehrer Günter Roß, verantwortlich für das ganze Programm, ließ auch seine Kolleginnen Claudia Noltemeyer und Sabrina Rabi am Beifall des Publikums teilhaben. Sie waren an der Inszenierung beteiligt und hatten auch die aufwendige Zeitmaschine gebastelt. Roß verwies darauf, dass dies bereits das 33. Weihnachtskonzert der Herderschule sei.

Vorher hatte die Klasse 3b ein Märchenspiel der besonderen Art aufgeführt: Die „Geschichten vom bösen Wolf“ zeigten den Fiesling aus „ Rotkäppchen“ und den „Sieben Geißlein“ von einer ganz anderen Seite, als fleißigen Hausmann, der bei Familie Geiß aufräumt und von Rotkäppchen als „dicker fetter Hund“ gesehen wird. Sein gruseliger Ruf als Märchen-Bösewicht jedenfalls ist dahin.

„Kerzen an!“ hieß es zu Beginn des Abends, und das meinte ein Weihnachts-Medley. Von „Kling Glöckchen“ bis zu „Feliz Navidad“und „Jingle Bells“ war ein internationales Repertoire von der Klasse 4c zu hören, von Günter Roß am Flügel begleitet. Bei ihm und auch bei den beteiligten Lehrerinnen bedankte sich Schulleiter Heinz-Jürgen Rickert zu Beginn des Abends. „Unsere Schule kann sich glücklich schätzen, einen solchen Musiklehrer zu haben“, betonte der Rektor, dessen Vorgänger Hartwig Henke dazu ebenso applaudierte wie die vielen Eltern im Saal.



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