weather-image

Weniger Geld für Kinder- und Familienservicebüros

Bad Pyrmont (uk). Das Land Niedersachsen wird sehr wahrscheinlich die Kinder- und Familienservicebüros auch weiter finanziell fördern. Allerdings gibt es nach 2011 nur noch ein Fünftel der bisherigen Summe. „Damit ist die Arbeit des Kinder- und Servicebüros Bad Pyrmont für zwei weitere Jahre gesichert“, gab sich die Landtagsabgeordnete Ursula Körtner (CDU) gestern optimistisch.

veröffentlicht am 19.11.2010 um 15:22 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 23:41 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Bad Pyrmont (uk). Das Land Niedersachsen wird sehr wahrscheinlich die Kinder- und Familienservicebüros auch weiter finanziell fördern. Allerdings gibt es nach 2011 nur noch ein Fünftel der bisherigen Summe. „Damit ist die Arbeit des Kinder- und Servicebüros Bad Pyrmont für zwei weitere Jahre gesichert“, gab sich die Landtagsabgeordnete Ursula Körtner (CDU) gestern optimistisch.
 Laut Körtner hat sich die Mehrheitsfraktion im Landtag aus CDU und FDP dafür ausgesprochen, dass das Land nach Auslauf der bisherigen Förderung weitere 4 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Bislang hat das Land 20 Millionen Euro für die Büros zur Verfügung gestellt.
 Verteilt wird das Geld über den Landkreis Hameln-Pyrmont. Welche Summe die Pyrmonter Einrichtung nach 2011 bekommen wird, ist noch nicht klar. „Wir – das heißt Kirche und Stadt – müssen jetzt abwarten, was von den 4 Millionen Euro des Landes unten ankommt, und was wir mit diesem Geld machen können,“ so Pastor Joachim Wittchen, Vorsitzender des ev.-luth. Kirchengemeindeverbandes (KGV) Bad Pyrmont, der das Büro in Kooperation mit der Stadt Bad Pyrmont betreibt.
 Von einem Schritt in die richtige Richtung sprach Ulrich Watermann, „Das reicht aber natürlich noch längst nicht aus, um das Büro so abzusichern, wie wir uns das vorstellen“, so der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Pyrmonter SPD-Ratsfraktion. Die SPD vertritt die Auffassung, dass das Büro einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung und Beratung in der Kindertagespflege in Bad Pyrmont leistet. „Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das Büro sehr gut von Eltern und Tagespflegepersonen (Tagesmütter) angenommen wird. Sollte die Landesförderung wegfallen, würde sich eine Deckungslücke auftun, der wir schon im Vorfeld entgegen wirken möchten“, hatte sich SPD jüngst positioniert.
 Der KGV sorgt für die Dienst- und Fachaufsicht der beiden Mitarbeiterinnen und entwickelt mit ihnen gemeinsam Konzepte der Kinderbetreuung und Ferienbetreuung. Die Stadt stellt die Räume in der Villa Winkelmann zur Verfügung. Mehr sei nicht möglich, wiederholte Wittchen gestern diese Position. Und Stefan Ölmann von der Stadtverwaltung machte jüngst im Jugend- und Sozialausschuss klar: „Wenn wir mehr ausgeben wollen, dann müssen wir woanders sparen.“
 Kinder- und Familienservicebüros unterhalten alle Städten und Gemeinden im Landkreis. Eine Option wäre jetzt, dass der Landkreis mit der reduzierten Förderung durch das Land nur noch ein zentrales Büro betreibt.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt